Contwig
IGS-Schülerin sorgt sich um Opa und Oma in der Ukraine
Emilie Rennert ist 19 Jahre alt und besucht die zwölfte Klasse der IGS Contwig. Ihre Familie stammt aus der Ukraine, sie selbst ist in Deutschland geboren. Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine waren die Ausführungen des Nato-Sprechers für sie besonders interessant.
„Herr Nieberg hat die Informationen gut rübergebracht. Auch die Statistiken waren interessant. Meine Familie kommt aus der Ukraine. Für mich hat sich durch den Vortrag jetzt nicht viel geändert, auch meine Ansichten in Bezug auf den Krieg dort nicht. Ich verfolge, was in der Ukraine passiert. Und natürlich, wie es meinen Verwandten dort geht. Sie haben zum Glück wieder Strom und Wasser bekommen, was mich sehr freut. Ich finde es gut, dass man durch Flugzeuge und Drohnen erkennen kann, wo russische Stellungen sind, wie Herr Nieberg gerade erklärt hat. Das gibt mir ein wenig mehr Sicherheit. Mit meinen Verwandten in der Ukraine habe ich ständig Kontakt. Meine Oma und mein Opa haben im Gebiet Donezk gelebt, was mittlerweile russisch besetzt ist, und mussten dann umziehen zu meiner Tante und meinem Onkel. Die wohnen in ukrainisch kontrolliertem Gebiet. Natürlich haben wir Angst um sie. Gerade, wenn das Internet dort mal wieder ausgefallen ist und nicht funktioniert und ich sie deshalb nicht erreichen kann, ist das nicht so cool. Da macht man sich schon täglich Sorgen. Ich habe meine Verwandten fast jedes Jahr besucht in der Ukraine. Zum letzten Mal war ich 2019 dort. Ich habe sie also drei Jahre nicht gesehen.
