Hinterweidenthal RHEINPFALZ Plus Artikel B10-Bahnbrücke: Noch sechs Wochen Geduld gefragt

Die Asphaltanbindung ist hergestellt, die vier Spuren der Bahnbrücke werden künftig in den dreispurigen Bereich in Richtung Frau
Die Asphaltanbindung ist hergestellt, die vier Spuren der Bahnbrücke werden künftig in den dreispurigen Bereich in Richtung Frauenstein münden.

Wer am Wochenende auf der B10 zwischen Hinterweidenthal und Hauenstein unterwegs war, hat es gemerkt. Die Baustelle auf der neuen Bahnüberführung hat sich geleert. Das hat einen Grund: Die Asphaltarbeiten wurden am Freitag abgeschlossen. beendet. Bis das neue Straßenstück befahren werden kann, dauert es allerdings noch ein paar Wochen.

In der vergangenen Woche herrschte Hochbetrieb auf der Bahnüberführung der Bundesstraße 10 bei Hinterweidenthal. Die Asphaltfertiger und Straßenwalzen waren im Einsatz und schlossen die Fahrbahnlücke zwischen dem vierspurigen Bereich über der neuen Brücke und der dreispurigen Fortführung in Richtung Frauenstein. Auf ein schnelles Ende der Baustellensituation – derzeit geht es einspurig im Gegenverkehr über die Brücke – können die Autofahrer aber nicht hoffen. „Es wird Ende März, Anfang April werden, bis wir fertig sind“, sagt Richard Lutz, der Leiter des Landesbetriebs Mobilität in Kaiserslautern.

Der Abschluss der Arbeiten war ursprünglich für Ende Februar angekündigt. Das lässt sich nicht halten. „Es stehen noch umfangreiche Arbeiten an“, erklärt Lutz, „darunter viele, viele Kleinarbeiten.“ Zwischen den Schichten des Asphaltbelags auf der einen Seite und der verlängerten und erneuerten Lärmschutzwand auf der anderen häuft sich derzeit noch der Schotter auf. Hier müssen die Übergänge noch hergestellt werden. Zwischen der bestehenden, höher liegenden Fahrspur das alten Brückenbauwerks und dem neu gebauten Bereich fehlt die Mittelstreifenüberfahrt. Wie Lutz informiert, hat gerade die Baustelleneinweisung mit dem Unternehmen stattgefunden, das die Schutz- und Mittelleitplanken montieren wird. „Deren Zeitplan liegt uns aber noch nicht vor“, bemerkt er.

Zu kalt für Asphaltarbeiten

Markierungs- sowie kleinere Ausstattungsarbeiten komplettieren die umfangreiche Liste. Während der abschließenden Arbeiten wird sich die Verkehrsführung ändern. „Wir werden den Verkehr erst mal auf die rechte Spur legen, um den Mittelstreifen zu schließen“, sagt Lutz. Dann wird der Verkehr über die neue Trasse abgewickelt.

Dass der Zeitplan etwas aus den Fugen geriet, lag am Wetter. „Auf der Baustelle herrschte eine Zeit lang Stillstand, wie auf unserer anderen B10-Baustelle in Pirmasens auch“, bemerkt Lutz. „Es war einfach nicht warm genug, um den Asphalt einzubauen“, ergänzt er. Die Arbeiten auf der Brücke kamen dann aber gut voran. Auch im Bereich von B10/B270 in Pirmasens wird seit dieser Woche wieder gearbeitet.

Rund 6,5 Millionen Euro waren für diesen Streckenabschnitt der B10 bei Hinterweidenthal vorgesehen, alleine 4,8 Millionen Euro sind für die Brücke eingeplant, unter der die Wieslauterbahn verkehrt.

Links die künftige zweispurige Fahrbahn in Richtung Landau, rechts die in Richtung Pirmasens, die derzeit im Gegenverkehr genutz
Links die künftige zweispurige Fahrbahn in Richtung Landau, rechts die in Richtung Pirmasens, die derzeit im Gegenverkehr genutzt wird.
Während der Restarbeiten wird die Verkehrsführung verändert, dann werden die Fahrzeuge auf die neue Seite (links) geleitet.
Während der Restarbeiten wird die Verkehrsführung verändert, dann werden die Fahrzeuge auf die neue Seite (links) geleitet.
x