Handball
HWE Erbach-Waldmohr hat sich gegen Bous was vorgenommen
Mit der laut Trainer Daniel Thum vermeidbaren 22:26-Auswärtsniederlage gegen Tabellennachbar TV Kirkel war ein Vorankommen unmöglich. Und das obwohl der Zweite und nach Minuspunkten (21:5) die beste Mannschaft vom HC Schmelz, überraschend gegen Kellerkind HC Dillingen/Dieffeln II eine 17:23-Heimpleite verkraften musste. Der Abstand nach Minuspunkten bleibt durch die eigene Niederlage aber vor dem Spiel gegen den SV Bous, der sich ebenfalls noch Hoffnungen auf den Aufstieg in die Saarlandliga machen kann, weiter bei drei Zählern. Das Abschneiden der HWE, aktuell Rang drei mit 20:8 Punkten, ist dennoch überraschend.
Ein verärgerter Trainer
Verärgert war Thum insbesondere über das frühzeitige „Abnicken“ der Niederlage seines Teams in Kirkel, das zwischenzeitlich mit sieben Toren im Rückstand lag, dann aber noch in Schlagdistanz kam. „Es kommt auch darauf an, wie man sich in einem Derby verhält. Ich hoffe, dass es eine einmalige Aktion war. Mit Bous haben wir am Wochenende einen starken Gegner vor uns. Wenn wir da genauso auftreten, haben wir ein Problem. Das Verhalten hat sich im Köllertalspiel schon gezeigt. Wenn der Gegner gute Stimmung hat, dann geht bei uns der Kopf runter. Daran müssen wir diese Woche arbeiten“, führt Thum aus.
Bous konnte zuletzt dreimal als Sieger das Feld verlassen, gewann gegen St. Johann (31:15) und Köllertal (30:20) jeweils deutlich. Der SV ist mit 18:8 Punkten Tabellenfünfter. „Ich hoffe, dass wir eine gute Spielvorbereitung machen können“, fügt Thum an. Er wünscht sich, dass ihm anders als kurz vor dem Spiel gegen Kirkel nicht plötzlich coronabedingt Teile seines Kaders wegbrechen. Die Partie gegen Bous findet am Samstag (17.30 Uhr) im Sportzentrum in Erbach statt.