Fritz Walter zeigt lachend alte Fotos aus seiner aktiven Zeit.
Der deutsche Ausnahmefußballer Fritz Walter wurde 1920 in Kaiserslautern geboren. Sein Vater war der Wirt der Vereinsgaststätte des 1. FCK. Dadurch kam der junge Friedrich früh in Kontakt mit seinem Verein.
Als Siebenjähriger wurde Fritz Walter Teil der Schülermannschaft des FCK. Schnell konnte Walter sich einen Namen machen und wurde zum Top-Spieler der Mannschaft. 1948 heiratete er Italia Bortoluzzi.
Der Mittelfeldspieler galt als technisch versierter Spielmacher und führte seinen Club sowohl 1951 als auch 1953 zur deutschen Meisterschaft. Dabei erzielte er in 384 Spielen 327 Tore. Sein berühmtes Hackentor gilt für viele als Tor des Jahrhunderts. Bei einem Freundschaftsspiel im Jahre 1956 gegen Wismut Aue in Leipzig sprang Walter nach vorne und schoss den Ball dabei mit den Hacken in das gegnerische Tor. Anlässlich seines 65. Geburtstages wurde die Arena am „Betzenberg“ in „Fritz-Walter-Stadion“ umbenannt.
Der Höhepunkt seiner Karriere
Auch auf der internationalen Bühne feierte er große Erfolge. 1940, in seinem ersten Spiel für die deutsche Nationalmannschaft, schoss Fritz Walter drei Tore. Den Höhepunkt seiner Karriere markierte der Gewinn der Weltmeisterschaft als Kapitän der deutschen Nationalmannschaft im Jahre 1954 gemeinsam mit seinem Bruder Ottmar Walter.
Nach seiner Fußball-Karriere engagierte sich Walter als Repräsentant der Sepp-Herberger-Stiftung für die Resozialisierung straffällig gewordener Jugendlicher. 2002, nur kurze Zeit nach dem Tod seiner Ehefrau Italia, verstarb Fritz Walter in Alsenborn (Kreis Kaiserslautern) im Alter von 81 Jahren.
Fritz Walter zeigt lachend alte Fotos aus seiner aktiven Zeit. Darunter eines, das sein berühmtes Tor, das er in Leipzig im Fallen mit der Hacke erzielte, zeigt (r.).
Der deutsche Fußballspieler Fritz Walter, aufgenommen im Jahre 1954.
Fritz Walter, in seinem Garten in Alsenborn, 1990.
Besuch beim 1. FC Kaiserslautern: (v.l.) Fritz Walter,Bundeskanzler Schröder, Horst Eckel und Otmar Walter
Aus den Händen des DFB-Präsidenten Dr. Peco Bauwens (r.) nimmt der Lauterer Kapitän Fritz Walter (l) am 30.6.1951 in Berlin für seinen Verein die Meisterschale entgegen. Der 1. FC Kaiserslautern gewinnt den Deutschen Fußballmeistertitel durch ein 2:1 im Endspiel gegen Preußen Münster.
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft vor Anpfiff des Finales der Fußball-WM 1954 gegen Ungarn im Wankdorf-Stadion in Bern (Schweiz), das mit einem 3:2-Sieg endete. (V.l.n.r.) Fritz Walter, Toni Turek, Horst Eckel, Helmut Rahn, Ottmar Walter, Werner Liebrich, Jupp Posipal, Hans Schäfer, Werner Kohlmeyer, Karl Mai und Max Morlock.
Kapitän Fritz Walter (M) und Trainer Sepp Herberger (r) werden in Bern nach dem 3:2-Sieg über Ungarn im Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 auf den Schultern von begeisterten Anhängern getragen.
Der Spielführer wird vom ungarischen Kapitän Ferenc Puskas (M,r) beglückwünscht.
Deutschland ist Fussball-Weltmeister 1954. Fassungslos vor Freude kehrt Fritz Walter nach Überreichung des WM-Pokals zu seinen Mannschaftskameraden zurück.
Der deutsche Stürmer und Kapitän Fritz Walter (M, oben) und sein Lauterer Teamgefährte Horst Eckel (r) werden nach dem Triumph im Fußball-WM-Finale im Berner Wankdorfstadion von begeisterten Anhängern vom Spielfeld getragen.
An dieser Stelle finden Sie ein Video via Glomex.
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