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Donnerstag, 17. Januar 2019 Drucken

Kaiserslautern

Zur Person: Fritz Walter

Fritz Walter zeigt lachend alte Fotos aus seiner aktiven Zeit. (Foto: dpa)

Der deutsche Ausnahmefußballer Fritz Walter wurde 1920 in Kaiserslautern geboren. Sein Vater war der Wirt der Vereinsgaststätte des 1. FCK. Dadurch kam der junge Friedrich früh in Kontakt mit seinem Verein.

Als Siebenjähriger wurde Fritz Walter Teil der Schülermannschaft des FCK. Schnell konnte Walter sich einen Namen machen und wurde zum Top-Spieler der Mannschaft. 1948 heiratete er Italia Bortoluzzi.

Der Mittelfeldspieler galt als technisch versierter Spielmacher und führte seinen Club sowohl 1951 als auch 1953 zur deutschen Meisterschaft. Dabei erzielte er in 384 Spielen 327 Tore. Sein berühmtes Hackentor gilt für viele als Tor des Jahrhunderts. Bei einem Freundschaftsspiel im Jahre 1956 gegen Wismut Aue in Leipzig sprang Walter nach vorne und schoss den Ball dabei mit den Hacken in das gegnerische Tor. Anlässlich seines 65. Geburtstages wurde die Arena am „Betzenberg“ in „Fritz-Walter-Stadion“ umbenannt.

Der Höhepunkt seiner Karriere

Auch auf der internationalen Bühne feierte er große Erfolge. 1940, in seinem ersten Spiel für die deutsche Nationalmannschaft, schoss Fritz Walter drei Tore. Den Höhepunkt seiner Karriere markierte der Gewinn der Weltmeisterschaft als Kapitän der deutschen Nationalmannschaft im Jahre 1954 gemeinsam mit seinem Bruder Ottmar Walter.

Nach seiner Fußball-Karriere engagierte sich Walter als Repräsentant der Sepp-Herberger-Stiftung für die Resozialisierung straffällig gewordener Jugendlicher. 2002, nur kurze Zeit nach dem Tod seiner Ehefrau Italia, verstarb Fritz Walter in Alsenborn (Kreis Kaiserslautern) im Alter von 81 Jahren. |lip

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