FAUSTBALL TSG Tiefenthal holt Meistertitel

So sehen glückliche Sieger aus: Die Faustballer lassen sich feiern
So sehen glückliche Sieger aus: Die Faustballer lassen sich feiern

Premiere für die TSG Tiefenthal. Erstmals hat eine Mannschaft im Altersbereich einen Deutschen Meistertitel gesichert. Die U 35 des Klubs holte am Wochenende in Vaihingen/Enz den Titel.

„Wir haben uns selbst und auch die anderen überrascht“, sagte der Tiefenthaler Abteilungsleiter Robert Happersberger nach dem Coup seiner Mannschaft.

Die Tiefenthaler waren nur als Nachrücker in das Finalturnier gekommen. Doch mit Weltmeister Ayith Fernando im Team mischte die TSG die Konkurrenz schon in der Gruppenphase mächtig auf. In der Offensive zeigten Christoph Happersberger und Florian Riffel ganz starke Leistungen. In der Vorrunde besiegten die Tiefenthaler den TuS Frammersbach mit 2:0 (11:4, 11:8), den Top-Favoriten VfB Stuttgart, der quasi aus der Aktiven-Bundesliga-Vize-Meistermannschaft von Vaihingen/Enz bestand, mit 2:1 (11:8, 9:11, 13:11), den TV Dieburg mit 2:0 (11:3, 11:4) sowie den NLV Vaihingen/Enz mit 2:0 (11:7 und 12:10).

Im Halbfinale beweist die TSG auch starke Nerven

Im Halbfinale trafen die Tiefenthaler dann erneut auf Vaihingen/Enz. Mit einem Zweisatzsieg (11:4 und 11:9) ließ die TSG dem Gegner auch diesmal keine Chance. Im Endspiel setzten sich die Tiefenthaler dann gegen den MTV Rosenheim durch, der mit Steve Schmutzler ebenfalls einen amtierenden Weltmeister vorweisen konnte. Mit 11:5 und 11:9 setzte sich die TSG erneut in zwei Sätzen durch. Die Freude nach dem Titel war natürlich riesengroß. „In der Jugend haben wir mal die Deutsche Meisterschaft gewonnen. Aber bei den Aktiven ist das ein Novum“, sagte Happersberger, der betonte: „Diese Mannschaft hat sich vor wenigen Monaten zusammengestellt. Dass wir da gleich Meister werden, hätte wirklich niemand im Vorfeld gedacht, weil die Konkurrenz war ja keine Laufkundschaft. Da spielen etliche noch aktive Bundesligaspieler bei den anderen Teams mit.“

Das I-Tüpfelchen auf den Triumph war dann noch die Tatsache, dass Hauptangreifer Christoph Happersberger die Auszeichnung für den besten Spieler des Turniers bekam.

Bronze ging an den VfB Stuttgart, der den NLV Vaihingen 2:1 (9:11, 11:5, 11:4) besiegte.

Endstand: 1. TSG Tiefenthal, 2. MTV Rosenheim, 3. VfB Stuttgart, 4. NLV Vaihingen, 5. TSV Bayer Leverkusen, 6. TV Waldrennach, 7. TV Rendel, 8. TV Dieburg, 9. TuS Frammersbach, 10. SV Erolzheim;

Die Meistermannschaft der TSG Tiefenthal: Steffen Völkle, Dominik Mondl, Alwin Oberkirch, Matthias Lillienthal, Florian Riffel, Ayith Fernando, Tim Ohlrich und Christoph Happersberger.