Handball
HSG Eckbachtal vor „Bonus-Spiel“ in Zweibrücken
Dann gastiert das Team von HSG-Coach Thorsten Koch beim SV Zweibrücken. Der Trainer erwartet alles andere als eine einfache Begegnung gegen den ehemaligen Drittligisten.
Nach den aufregenden Wochen konnten der Trainer und seine Spieler zuletzt durchatmen. Es waren drei Wochen, in denen die „Gekkos“ vier wichtige Punkte gegen die direkte Konkurrenz – TuS Kaiserslautern-Dansenberg, VTZ Saarpfalz und HSG Worms – holten. „Ich bin zufrieden, dass die Punkte da sind und es vom Kämpferischen gut gepasst hat“, sagte der Coach der HSG, der in den nächsten Wochen aber – vor allem spielerisch – eine weitere Leistungssteigerung seines Teams erwartet.
Keine Punkte zu verschenken
Und die ist bitternötig, wenn am Ende der Spielzeit der erneute Klassenverbleib gesichert sein soll. Die Kontrahenten werden an den kommenden Spieltagen keine Punkte verschenken. Vor allem nicht der Gegner am Samstag, der SV Zweibrücken. Vor den Westpfälzern hat Koch großen Respekt. „Die Spiele, in denen wir unbedingt Punkte holen mussten, haben wir jetzt weg. Mit dem SV 46 kommt eine andere Kategorie“, so Koch.
Vor der Saison zählte Thorsten Koch Zweibrücken zu den Titelfavoriten. Aktuell hat der Tabellendritte jedoch Probleme, den Anschluss an Homburg und Budenheim zu halten und muss womöglich eine weitere Saison in der Oberliga spielen. „Sie hatten wirklich Pech. Zweibrücken hat es schwer getroffen. Sie hatten viele Verletzte“, erklärt der Trainer der „Gekkos“. Diese Probleme seien nun vorbei, weiß Koch, der nicht die allerbesten Erinnerungen an die Begegnungen in der Westpfalz hat. Und auch die Gegenwart sorgt zumindest nicht für viel Zuversicht. Der Trainer weiß um die Stärken des Gegners und die Chancen seiner „Gekkos“: „Sie haben einen Drittliga-Kader beisammen. Die Verletzten sind zurück. Da wird unter normalen Umständen nichts zu holen sein.“
Ein „Bonus-Spiel“
Aufgeben will er die Partie nicht schon vor dem Anpfiff. „Wir wollen unsere Kurve, die leicht nach oben zeigt, festigen“, hofft der Trainer vielleicht sogar auf eine kleine Überraschung im – wie er es nennt – „Bonus-Spiel“.
Die Vorbereitung darauf hatte sich Koch jedoch etwas anders gewünscht. Trotz der Faschingspause am Wochenende habe sein Team davor und auch danach trainiert. Am Dienstag musste der Coach dann allerdings doch auf einen Teil der Mannschaft verzichten. „Für viele war die lustige Zeit an Aschermittwoch vorbei. Für mich war sie das bereits am Dienstag“, ärgerte sich Koch.
Der Grund: Für das eigentlich anberaumte Training am Abend habe es einige krankheitsbedingte Absagen gegeben, verrät der Coach. Gut gewappnet für die schwere Auswärtspartie sieht er seine Mannschaft dennoch und ist davon überzeugt, dass er mit einem vollzähligen Team antreten kann. Obwohl die Chancen scheinbar gering sind, etwas Zählbares aus dem Westen mitzunehmen, freut sich Koch auf das Auswärtsspiel. „Ich wünsche mir, dass wir – unabhängig vom Ergebnis – ein gutes Spiel machen.“