Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Oberliga: HSG Eckbachtal will sich zu Hause gegen Nieder-Olm schadlos halten

Das Knie von Rückraumroutinier Michael Betz (gelbes Trikot) hat die ersten Belastungsproben gut überstanden. Er wird wieder spie
Das Knie von Rückraumroutinier Michael Betz (gelbes Trikot) hat die ersten Belastungsproben gut überstanden. Er wird wieder spielen.

Die Oberliga-Handballer der HSG Eckbachtal wollen sich in der neuen Saison als heimstarkes Team präsentieren und damit unterstreichen, dass sie keine Fahrstuhlmannschaft mehr sind. Vor zwei Wochen beim 25:22-Sieg gegen den TuS 05 Daun hat das bereits gut geklappt. Am Sonntag (17 Uhr) wollen die „Gekkos“ in der Dirmsteiner Sporthalle gegen Aufsteiger TV Nieder-Olm zwei Punkte nachlegen.

Mit einem Sieg würden die Eckbachtaler nach vier Spielen über ein ausgeglichenes Punktekonkto verfügen. Die Gäste aus der Nähe von Mainz reisen mit der Bürde von zwei Niederlagen an. Mit dem aktuellen Tabellenstand – Nieder-Olm ist 15., die „Gekkos“ rangieren derzeit auf Platz neun – beschäftigt sich Mohamed Subab jedoch nicht. „Dazu ist es noch viel zu früh in der Saison“, sagt der Co-Trainer der HSG, der am vergangenen Sonntag zum ersten Mal in einem Pflichtspiel alleine für das Team verantwortlich war. Er leitete auch die Vorbereitung auf die kommende Partie, weil Chefcoach Thorsten Koch noch in Urlaub ist.

Die Partie bei den HF Illtal ging zwar 22:26 (13:10) verloren, kämpferisch habe die Mannschaft aber eine gute Leistung gezeigt. „Bis zur Schlussphase waren wir dran, dann sind wir etwas nachlässig geworden“, so Subab. Entscheidend seien individuelle Fehler gewesen, die die Illtaler gnadenlos bestraft hätten. „Das darf uns am Sonntag nicht passieren.“

Subab erwartet enges Spiel

Denn auch gegen die Rheinhessen erwartet er ein enges Spiel, das über den Kampf entschieden wird. „Wir werden Nieder-Olm keinesfalls unterschätzen, nur weil sie Aufsteiger sind“, betont Subab. „Sie haben einen aktiven Rückraum und viele großgewachsene Spieler, die einem das Leben schwer machen können.“ Gegen die starken Mühlheimer habe der TV nur knapp verloren und habe 32 Tore geschossen. „Das muss man gegen diese ausgebuffte Mannschaft erst mal hinbekommen“, lobt der ehemalige Kreisläufer. Und weil die Nieder-Olmer in ihrer heimischen Halle ebenfalls kein Harz verwenden, habe man auch keinen Vorteil beim Spiel ohne Haftmittel.

Um die zwei Punkte zu Hause zu behalten, müsse man den Gästen das eigene Spiel aufzwingen, sagt Subab. „Wir müssen als Kollektiv schnell hinten rausspielen und mit der ersten oder zweiten Welle zum Abschluss kommen. Vorne geht es bei uns nur über den Kampf. Da fehlen uns in der Breite die ,Brocken’, die sich im eins gegen eins leicht durchsetzen können.“ Für solche Nadelstiche sollen am Sonntag wieder die Rückraumspieler Maximilian Schreiber und Nisse Nehrdich zuständig sein. Wobei Nehrdich nach seiner langen Verletzungspause erst wieder seinen Rhythmus finden müsse.

Zufrieden mit dem Nachwuchs

Froh ist Subab darüber, dass Rückraumroutinier Michael Betz wieder spielen kann: „Er bringt die nötige Kreativität mit und hat ein gutes Auge für Lücken und freie Mitspieler.“ Betz’ Knie habe die ersten Belastungsproben gut überstanden. Probleme mit dem Knie habe auch Steffen Christmann. Hinter seinem Einsatz stehe ein Fragezeichen. Definitiv fehlen werde Sven Lerzer (Urlaub).

Sehr zufrieden ist der Co-Trainer mit den Nachwuchsspielern Bennet Löhmar, Lars Zalik und Silas Rogawski. Sie könnten am Sonntag wieder eine Option sein. Im Tor wird sich Nachwuchskeeper Clemens Diehl wohl hinten anstellen müssen. Subab setzt gegen den Aufsteiger auf Rouven Hahn und Tobias Häuselmann. „Wir fangen mit Rouven an. Wenn er einen Lauf hat, spielt er durch.“ Subab setzt beim Plan, zwei Punkte nachzulegen, auch auf die Unterstützung des Heimpublikums und auf die Expertise von Chefcoach Thorsten Koch, der nach seinem Urlaub wieder mit auf der Bank sitzen wird. „Wir werden uns vor dem Spiel austauschen.“

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