Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Nachspielzeit: Sacha Kihm trainiert wieder B-Klasse-Vertreter VT Frankenthal

Sacha Kihm übernimmt erneut die Trainerposition.
Sacha Kihm übernimmt erneut die Trainerposition.

Die VT Frankenthal ist in der Fußball-B-Klasse auffällig geworden. Warum? In zehn Begegnungen haben die Kicker vom Nachtweideweg zwei gewonnen und acht verloren. Nun hat die Mannschaft zwei Siege in Folge eingefahren. Am Sonntag mit 5:2 (2:2) gegen den TuS Flomersheim, der mit 18 Punkten im Mittelfeld der Tabelle steht.

Was ist da passiert? Es fällt auf, dass ein alter Bekannter bei den Spielberichten auf der Trainerposition geführt wird: Sacha Kihm. Er bestätigt auf Nachfrage, dass er das Traineramt – zuerst einmal bis Saisonende – von Daniel Kettenmann übernommen hat. Wieder übernommen hat. Denn Kihm trainierte die VT bereits. Kettenmann stehe aus privaten Gründen nicht zur Verfügung. „Ich habe die Früchte der guten Vorarbeit von Daniel geerntet“, betont Kihm. Es sei kein Wechsel aufgrund der sportlichen Situation gewesen.

So richtig eingreifen konnte Kihm zumindest beim Sieg gegen den TuS Flomersheim auch gar nicht. Denn er wurde – um in der Fußballsprache zu bleiben - von dem Virus abgegrätscht, das viele noch dazu veranlasst, in Quarantäne zu gehen. „Ich habe das Spiel am Live-Ticker verfolgt“, sagt Kihm.

Anschluss ans Mittelfeld gefunden

Die drei Punkte haben den Erfolg zuvor gegen Kirchheim noch einmal vergoldet. Mit nun zwölf Punkten hat die VT den Anschluss an das Mittelfeld gefunden. SC Bobenheim-Roxheim II und TSG Eisenberg II, die auf den potenziellen Abstiegsplätzen stehen und beide noch unter Kettenmann besiegt wurden, sind mit null beziehungsweise einem Punkt erst einmal außer Schlagweite. Die VT kletterte einen Platz, steht jetzt vor Kirchheim auf dem viertletzten Platz.

„Die Mannschaft war immer intakt“, sagt Sacha Kihm. Das zeigt wohl auch der Umstand, dass das Team gegen Flomersheim einen 0:2-Rückstand wegsteckte. „Ich habe mir sagen lassen, dass wir den Anfang komplett verschlafen haben“, berichtet Kihm.

Trainer freut sich auf die Winterpause

Gut, 15 Uhr, die Anstoßzeit, ist ja noch früh am Tag. Und die VT ist ja wohl dann nach den beiden Gegentreffern von Hüseyin Yakmurkaya (5./7.) doch noch rechtzeitig zu sich gekommen. Tore von Mohamed Alhamdo (42.) und Jonas Ackermann (42.) stellten die Partie noch vor der Pause quasi wieder auf den Ausgangszustand. Und nach dem Wechsel legte die VT nach: Jonas Ackermann (65./88.) und Marcel Ackermann (89.) stellten den Endstand her. Das spricht dafür, dass die VT-Jungs am Ende hellwach waren.

Wir haben die fünf bis zehn Prozentpunkte mehr herausgeholt, die uns zuvor gefehlt haben, freut sich Kihm. So richtig chancenlos sei die VT auch in den Spielen, die verloren wurden, nicht gewesen. Aber der Personalnotstand sei schon krass gewesen: „So habe ich das noch nicht erlebt“, sagt Kihm.

Fazit des Übungsleiters: „Die Mannschaft lebt.“ Doch nun wird es schwer, weitere Früchte zu ernten. Am Sonntag gastiert die VT beim ASV Mörsch, danach kommt A-Klasse-Absteiger TuS Sausenheim. „Wir sind froh, wenn es am 20. November in die Winterpause geht. Im Frühjahr 2023 hofft er auf eine andere Teamstärke.

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