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Frankenthal: Kultur Regional

Morgen wird die Seebühne gebaut

7500 Euro kostet die Technik für das Jubiläumsfestival am Lambsheimer Weiher

Von Birgit Karg

Einmal ein Freiluftkonzert am See spielen: Mit dem Auftritt seines GMV-Blasorchesters am Samstag beim dreitägigen Festival zum Dorfjubiläum erfüllt sich Dirigent Alexander Petry einen Traum.

Einmal ein Freiluftkonzert am See spielen: Mit dem Auftritt seines GMV-Blasorchesters am Samstag beim dreitägigen Festival zum Dorfjubiläum erfüllt sich Dirigent Alexander Petry einen Traum. ( Archivfoto: dpa)

„Eine schwimmende Bühne auf Pontons im See wäre unser Traum gewesen“, sagt Ralf Kopecek, stellvertretender Chef der Lambsheimer Sportangler zu den Vorbereitungen für das dreitägige Festival am Baggersee Nachtweide über Pfingsten. Stattdessen gibt es nun eine Seebühne für das Dorfjubiläum unter dem Motto „768 - 2018 – Lambsheim feiert 1250 Jahre“.

Die Sportangler haben als Pächter des Geländes die Oberhoheit über das dreitägige Spektakel, alle organisatorischen Fäden laufen bei Kopecek zusammen. Für das Festival hat der Verein gemeinsam mit Beachbar-Betreiber Srecko Marusic örtliche Vereine und regionale Kulturschaffende aktiviert. Aus dem Traum von einer schwimmenden Bühne wie in Bregenz oder im Hafen des australischen Sydney ist nichts geworden. Die Pontonbühne „ist mit den vorhandenen Mitteln nicht finanzierbar“, sagt Kopecek. So bleibt die Bühne auf festem Grund, aber die Seekulisse bleibt.

Auf Vermittlung von Horst Lotterhoß, der sonst die Technik beim Lambsheimer Theater am Türmchen macht, nahm er Kontakt auf zum Mexia Eventservice in Frankenthal. Dort hatte Audio-Ingenieur Daniel Mertsch die Idee einer Bühne am See: muschelförmig, mit Rundbogen-Optik und 48 Quadratmetern Spielfläche wird sie morgen, Donnerstag, von fünf Fachkräften direkt am See aufgebaut. „Es ist die gleiche Bühne wie auf dem Frankenthaler Strandbadfest 2017“, erzählt Mertsch.

Auch akustisch soll für das Seekonzert alles vom Feinsten sein: Ein neues Großbeschallungssystem der Marke KV2-Audio wird für ein breites Dynamikspektrum in der Verteilung der Frequenzen sorgen, „fliegende“ Lautsprecher, sogenannte PA-Tower beiderseits der Bühne werden freitags, die Lichttechnik am Bühnenhimmel samstags montiert. Allein für die dreitägige Bühnenbetreuung kommen rund 100 Arbeitsstunden zusammen. Insgesamt beträgt das Technik-Budget 7500 Euro.

Für das Blasorchester des Gesang- und Musikvereins Volkschor (GMV) 1846 Lambsheim ist sein für Pfingstsamstag, 19. Mai, um 18 Uhr geplanter Auftritt am Weiher etwas ganz Besonderes. Denn das Orchester wird hier erstmals ein Freiluftkonzert geben. Dirigent Alexander Petry wollte schon immer ein Konzert am See spielen.

Im Vereinsheim des probt das Blasorchester zurzeit auf Hochtouren. „Wir spielen populäre Stück aus unserem Repertoire“, erzählt Petry. Gemeinsam mit Felix Haller, dem Abteilungsleiter Musik, hat er ein Programm zusammengestellt, mit dem die rund 40 Laienmusiker zwischen 16 und 62 Jahren ein gemischtes Publikum begeistern wollen. Dabei setzen die gut aufgestellten Bläser auf schmissige Melodien aus Filmen wie „Rocky“, „Fluch der Karibik“, „Aviator“ und „Magnificent Seven“.

Da die Seebühne samt Verstärkertechnik ab morgen schon einmal aufgebaut ist, kann man sie auch sonst nutzen. Vor dem Jubiläumskonzert des GMV-Blasorchesters am Pfingstsamstag stimmt DJ Ricky die Besucher ab 15 Uhr akustisch ein. Nach dem Konzert soll der See stimmungsvoll illuminiert werden, und um 22 Uhr gibt es ein Feuerwerk. Weiter sind beim Festival geplant: ein internationaler Familientag an Pfingstsonntag und „Kultur am See“ am Pfingstmontag. Land

 

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