Donnersbergkreis Sport-Spots: Volleyball: „Alles oder Nichts“ für die TuS

Es ist ein Spiel vom Typ „Alles oder Nichts“: Nur wenn die Volleyballerinnen der TuS Alsenz morgen (etwa 18.30 Uhr) bei Top-Klub TuS Gensingen punkten, können sie sich in ein weiteres Jahr Rheinhessenliga retten. Minimum ist ein 2:3, dann müsste aber gleichzeitig die direkte Konkurrenz patzen. Und dazu, als wäre das nicht die größte Hürde, laufen die Nordpfälzer Volleyballerinnen mit einer Rumpf-Sechs auf. Die Zeichen stehen auf Abschied. Man träume von folgendem Szenario: Die SG Worms/Hochheim II – Alsenz’ Dauerrivale, der die TuS in der Vorwoche in Rekordzeit 3:0 abfertigte und einen Punkt voran steht – verliert gegen TuS Bingen-Büdesheim. Danach geht auch Schlusslicht SG Schornsheim/Nieder Olm II bei TuS Gensingen unter – und die TuS Alsenz muss „nur“ noch zugreifen. Punkte, ein 3:1, 3:2, sogar ein 2:3. Egal. Wenn Gensingen, dem das erste harte Spiel in den Knochen steckt, keine Kraft mehr aufbringt. So liefe der Optimalfall. Alle stolpern, nur die TuS nicht. Wenn es so einfach wäre. „Ich pfriemele im Moment sechs Leute zusammen. Derzeit habe ich fünf“, nimmt es Trainer Heß fast mit Galgenhumor. Eine komplette Mannschaft wird er wohl stellen können. Die Besetzung aber wird fernab der Qualität sein, die die TuS zum ernsten Gegner bei so vielen Überraschungs-Coups machte. Heß hat seit Wochen ein deftiges Personalproblem. „Bei mir ist die Spannung noch da. Sonst bräuchten wir auch nicht antreten. Zwei Sätze sind schnell passiert“, klammert sich der Coach an den letzten Strohhalm, der alles andere als stabil ist: „Wir wissen nicht, wie Gensingen aufläuft. Die sind aus dem Schneider, da geht’s um nix.“ Eine vage Hoffnung (ppp) Bei den Südwestdeutschen Tischtennis-Meisterschaften der Senioren am Sonntag landete Tanja Schultz (TTC Winnweiler) dank einer Gala die Überraschung und schob sich vor Sylke Bayer (TSG Zellertal), die zuletzt alle Ü40-Wettbewerbe dominierte. Im Finale von Grünstadt besiegte sie Bayer mit 14:12 im entscheidenden fünften Satz. Zuvor hatte sie sich mit 3:2 gegen Sabine Becker (TTC Germersheim) durchgesetzt – mit der sie schließlich den Doppel-Cup gegen das Zellertaler Duo Bayer/Silke Ermel gewann. In der mit nur vier Pfälzer Teilnehmerinnen dünn besetzten Ü60-Klasse holte sich Abonnement-Siegerin Christel Diefenbach (TSG Zellertal) mit 9:0-Sätzen den Pokal. Einziger Donnersberger Vertreter bei den Herren war Winnweilers Carsten Wiegand. Er schied im Ü40-Feld in der Vorrunde aus. Teilgenommen hatten die besten Senioren-Spieler aus den Verbänden Rheinhessen, Saarland, Rheinland und Pfalz. (ppp)

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