Leichtathletik Senioren-EM: Eisenberger Läuferinnen erfüllen sich Medaillenträume

Yvonne Ruckert, Josefa Matheis und Sonja Deiß (von links).
Yvonne Ruckert, Josefa Matheis und Sonja Deiß (von links).

Die Athletinnen der TSG Eisenberg sind bei den European Masters Athletics Championships in Pescara/Italien nur knapp am Podest vorbeigeschrammt – allerdings nur in den Einzelwettkämpfen.

Bei den Europameisterschaften der Masters-Leichtathleten in Pescara kämpften drei Athletinnen des Lauftreffs der TSG Eisenberg mit um die Medaillen. Laut Pressemitteilung gingen in den verschiedenen Disziplinen insgesamt 6000 Athleten aus ganz Europa an den Start. Die drei Athletinnen Sonja Deiß, Josefa Matheis und Yvonne Ruckert konnten für den Leichtathletikverband Pfalz tolle Ergebnisse erzielen.

Yvonne Ruckert erwischte in ihrem Vorlauf über 400 Meter ein ganz schweres Rennen. Für das Erreichen des Finales musste sie einen der ersten zwei Plätze belegen oder es als eine der zwei Zeitschnellsten der drei Vorläufe in das Finale schaffen. In 61,45 Sekunden gelang ihr nicht nur ein sehr gutes Rennen, sondern als Dritte und gleichzeitig Zeitschnellste ihres Laufs zog sie ins Finale ein. Im Finale gelang ihr ein fast perfekter Lauf. In persönlicher Bestzeit von 61,10 Sekunden kam sie als Vierte in der Altersklasse W35 ins Ziel. Die erträumte Medaille konnte sie sich tags darauf im Team holen. Im Mixed über 4x400 Meter holte sie sich Silber und wieder einen Tag später Gold mit dem Frauenteam W35 über 4x400 Meter.

Matheis rollt das Feld von hinten auf

Im Vorfeld galt Josefa Matheis, trotz harter Konkurrenz, als aussichtsreichste Kandidatin für eine Einzelmedaille in ihrem Lauf über zehn Kilometer. Leider machte ihr beim Start eine hartnäckige Erkältung zu schaffen. Bei sommerlichen Temperaturen begann sie deshalb ihr Rennen sehr defensiv und musste die Spitzengruppe gleich zu Beginn ziehen lassen. Nach der Hälfte des Rennens konnte sie das Tempo kontinuierlich steigern und rollte das Feld von hinten auf. Am Ende kam sie in 41:48 Minute als Vierte der W55 und schnellste deutsche Läuferin aller Klassen ins Ziel. Mit dem deutschen Team W55 konnte sie sich die Goldmedaille vor Irland und Spanien sichern.

Mit dem Acht-Kilometer-Crosslauf startete Sonja Deiß in den EM-Wettkampf. Sie kämpfte sich in 31:15 Minuten auf den neunten Platz der W45. Bei ihrem zweiten Rennen über zehn Kilometer erreichte sie ebenfalls ein gutes Ergebnis. Ihre Zielsetzung war, in einem so erlesenen Feld, ein guter Platz im Mittelfeld. In 44:15 Minuten belegte sie den neunten Platz der W45 und holte sich mit dem Team die Silbermedaille. Silber mit dem Team holte sie sich ebenfalls bei ihrem dritten Rennen über die Halbmarathondistanz mit einer sehr guten Zeit von 1:35,06 Stunden. In ihrer Altersklasse wurde sie Siebte.

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