Kirchheimbolanden RHEINPFALZ Plus Artikel Mehr Sicherheit beim Überqueren der L401

Die Kreuzung ist nicht ganz ohne.
Die Kreuzung ist nicht ganz ohne.

Für Fußgänger und Radfahrer soll der Weg aus der Stadt in Richtung A63 sicherer werden. Für die Strecke zwischen den beiden Kreiseln an Aral- beziehungsweise Jet-Tankstelle fordert der Stadtrat eine Möglichkeit, um die Durchfahrtsstraße gefahrlos überqueren zu können.

Um in Teile des Gewerbeparks zu gelangen, auch zum Hundeplatz oder zu Flächen östlich der Autobahn, müssen Fußgänger und Radfahrer die gegenüberliegende Seite der Landesstraße 401 erreichen. Das aber sei momentan kaum möglich, ohne sich der Gefahr auszusetzen, von heranbrausenden Autofahrern übersehen zu werden. Denn auf der L401 sind in diesem Bereich viele Fahrzeuge schnell unterwegs. Daher ist der Stadtrat einem Antrag der Grünen-Fraktion gefolgt und will sich dafür stark machen, dass im Bereich „Am Hölzchen“ und „Am Eselsweg“ eine Möglichkeit geschaffen wird, die L401 gefahrlos zu passieren.

Genau an dieser Stelle, wo zahlreiche Menschen die Straße überqueren wollten, sei der Straßenverlauf für Autofahrer schwer einzusehen, erläuterte Manfred Grill den Antrag. In einer Fahrtrichtung fällt die L401 stark ab, in der anderen ist kurz vor eben jener Stelle ein Knick in der Streckenführung.

Landesbetrieb Mobilität muss überzeugt werden

Der Rat war sich einig, dass in jedem Fall Bedarf besteht. Was aber nun realistisch ist, das soll geprüft werden. So sei beispielsweise ein Zebrastreifen auf der Landesstraße nicht möglich, gab Thomas Edinger zu Bedenken – bliebe eine Fußgängerbrücke. Thomas Mayr sprach sich – als kleine Lösung – dafür aus, in einem ersten Schritt Straßenlaternen zu installieren, um die Sichtverhältnisse in den Morgen- und Abendstunden zu verbessern.

Aus seiner Erfahrung heraus sei es „nicht so einfach“, den zuständigen Landesbetrieb Mobilität (LBM) für ein solches Projekt zu gewinnen, sagte Stadtbürgermeister Marc Muchow, der aber ebenfalls ein Freund des Vorschlags ist. Auch Fritz Leber wäre eher „positiv überrascht, wenn etwas dabei herauskommt“, und erinnerte daran, dass der damalige SPD-Stadtbürgermeisterkandidat Siegfried Groß diesen neuralgischen Punkt schon im Wahlkampf 2019 zum Thema gemacht habe. Muchow hält es für sinnvoll, nochmals an den LBM heranzutreten – in der Hoffnung, dass dieser „die Sinnhaftigkeit erkennt“.

Ihre Meinung

Besteht an dieser Stelle, Am Hölzchen/Am Eselsweg, Bedarf für eine Einrichtung, um die Sicherheit beim Überqueren der L401 zu erhöhen? Schreiben Sie uns an reddonn@rheinpfalz.de.

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