Winnweiler
Grundschule, Ärztehaus, Photovoltaik stehen bei der VG Winnweiler im Fokus
Größtes Projekt in der VG – das schon 2022 angelaufen ist – bleibt die Erweiterung und Grundsanierung der Grundschule Sippersfeld. Die Containeranlage für vier Klassen und das Lehrerzimmer sind auf dem Weg, damit dann mit dem Abriss des Sanitärteils begonnen werden kann. Diese Arbeiten sind gerade ausgeschrieben und sollen Anfang März vergeben werden, informiert Bürgermeister Rudolf Jacob. Über 27 Monate hinweg ist die Baustelle momentan geplant. Im Anschluss soll dort auch noch eine neue Kindertagesstätte errichtet werden.
Eigentlich schon längst im Bau sollten sich die drei neuen Feuerwehrhäuser in Börrstadt, Breunigweiler und Steinbach befinden. Die Gebäude sollen aus Holz gebaut werden, das im Sippersfelder, Münchweilerer und Breunigweilerer Wald geschlagen wurde. „Leider haben wir ein Jahr verloren, weil das Land so lange gebraucht hat, um zu entscheiden, ob die Doppelförderung von Umwelt- und Innenministerium zulässig ist“, berichtet Jacob. Die gute Nachricht: Das Ergebnis ist positiv, Geld kommt aus beiden Töpfen.
Feuerwehr bei Netto
Jetzt wird das Interessenbekundungsverfahren eingeleitet, bei dem sich Firmen, die auf Holzbau spezialisiert sind, bewerben können. Jacob würde die Aufträge gerne noch im ersten Halbjahr erteilen. Die Teile würden dann vorproduziert – ähnlich wie bei einem Fertighaus – und müssten dann nur noch an Ort und Stelle aufgebaut werden. „Das sollte dann auch recht zügig gehen“, sagt der Bürgermeister.
Für die Feuerwehr wurde das ehemalige Netto-Gebäude in Winnweiler erworben, das gerade als Lagerraum für Feuerwehr, Rotes Kreuz und zum Beispiel die Notheizgeräte genutzt wird. „Mittelfristig soll das Gebäude abgerissen werden und ein Anbau für die Feuerwehr entstehen“, erklärt Jacob. Der neue Bereich kann dann auch für den Katastrophenschutz und das Rote Kreuz genutzt werden. „Ans Bauen werden wir da allerdings 2023 noch nicht denken“, sagt Jacob.
Blick auf Photovoltaik
Weiter voran geht es mit dem Ärztehaus. Die VG konnte dort im vergangenen Jahr noch das letzte Grundstück zwischen Park und der Außenanlage erwerben. Nun werden die Arbeiten für den Parkplatz und die Gestaltung der Außenanlage ausgeschrieben. Beim Haus steht nun der Innenausbau an. „Nach meinem Wissen liegt das alles im Zeitplan“, berichtet der Bürgermeister. Ende September könnte dann alles fertiggestellt sein.
Wichtig in diesem Jahr für die VG Winnweiler ist auch Photovoltaik. Erstes großes Projekt wird die Flächenanlage auf einem sechs Hektar großen Bereich am Röderhof. Dort hat die VG ein Grundstück zwischen Golfplatz und Autobahn erworben. Im Juni soll dort mit dem Bau begonnen und dann auch möglichst bald Strom generiert werden. Damit kann die Verbandsgemeinde nicht nur eigenen Strom nutzen, auch die Bürger sollen durch ein eigenes Strommodell profitieren.