Hockey
Basteln und malen mit den „Hockey-Kids“
„Es war toll mit dir zu malen und zu basteln“, sagte eine kleine DHC-Spielerin am Ende der über 90-minütigen Online-Lesung zu Sabine Hahn. Die Autorin der Buchreihe „Die Hockey-Kids“ hat ihre Lesungen mangels Alternativen in Zeiten der Pandemie ins Internet verlegt. Da es immer eine interaktive Veranstaltung ist, machen die Kinder auch bei der digitalen Variante mit: Ausmalseite und Bastelbogen konnten vorher heruntergeladen und ausgedruckt werden.
Kurz vor 17 Uhr am Abend startete die Videosession. Schon die Wiedersehensfreude der Kinder untereinander war groß, hatten sie sich doch zum Teil längere Zeit nicht gesehen. DHC-Jugendleiterin Sabrina Zittel, die die Lesung initiiert hatte, zählte knapp 60 Kinder von den C-Mädchen und C-Knaben bis runter zu den Bambinis an den Bildschirmen. Sabine Hahn, die diese „Meet and Read-Sessions“ in den vergangenen zwei Monaten beinahe täglich macht, war von den DHC-Kindern sehr beeindruckt.
Interesse an Figur des kleinen Frederik
Da ungewöhnlich viele jüngere Kinder dabei gewesen waren, hätten sich ganz andere Gesprächsthemen als sonst ergeben, erzählt die Autorin und lacht. Besonders zum kleinen Frederik, der eigentlich nur eine Nebenrolle in den Büchern spielt, gab es immer wieder hartnäckige Fragen. Doch die Kinder haben auch fleißig gemalt und gebastelt. Sie haben einen Hockeyplatz ausgeschnitten, auf dem dann mit Papierkügelchen als Ball und Stiften als Schläger Hockey gespielt werden konnte.
Fasziniert und konzentriert saßen die Kinder vor den Bildschirmen, hörten zu und machten mit. Und dann mussten sie der Autorin auch unbedingt erzählen, wie viele Tore sie auf diesem kleinen Hockeyplatz geschossen und dass sie gegen Mama oder Papa gewonnen haben. So viele Tore hat der DHC an einem einzigen Nachmittag wahrscheinlich noch nie erzielt.
Nur Bücher über Fußball-Kinder gefunden
Sabine Hahns Erfolg bei und mit den Hockey-Kids resultiert aus ihrer Nähe zum Hockeysport. Auch die DHC-Kinder interessierte brennend, wie die Bücher entstanden seien. Die Geschichte hinter den Geschichten: Als Hahns Sohn vor einigen Jahren mit dem Hockeyspielen begann, fand sie nur Bücher über Fußball-Kinder, erzählte sie. Der Trainer ihres Sohnes schlug der Frankfurter Kinderbuchautorin vor, selbst ein Buch zu schreiben – das war der Anfang der „Hockey-Kids“.
„So konnten wir den Jüngeren endlich etwas anbieten“, freute sich Zittel über die gelungene Aktion. Sie war über die Internetseite der Autorin auf die Lesung aufmerksam geworden. Auch DHC-Präsident Detlef Nehrdich, der zwar nicht selbst gebastelt, aber die Lesung verfolgt hat, sagte, dass dieses Aktion für die Kinder ganz bewusst ausgewählt worden war. Schließlich seien die Jüngsten in letzter Zeit zu kurz gekommen. Die positiven Rückmeldungen von Eltern und Kindern zeigten, dass die Lesung gut gewählt hatten. Auf der Facebook-Seite der Autorin sind einige Fotos zu sehen, die Eltern an Sabine Hahn geschickt haben.
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