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Dienstag, 04. Dezember 2018 Drucken

BASF TC

Ludwigshafen setzt ein deutliches Ausrufezeichen mit dem neuen Tennis-Turnier

Von Rebecca Ditt

(Foto: dpa)

Mit dem ATP-Challenger-Turnier, das im Juli 2019 erstmals in der Pfalz ausgetragen wird, baut Ludwigshafen seine Vorreiterrolle im hiesigen Tennis weiter aus.

Die Deutschen Jugendmeisterschaften bleiben in Ludwigshafen, die Herrenmannschaft schlägt 2019 wieder in der 2. Bundesliga auf und nun das ATP-Challenger-Turnier - die Vorderpfälzer demonstrieren, dass sie auf Landesebene vorne mitspielen.

 

Der Marburger Heiko Hampl, der nach neun Jahren Marburg Open mit der Einstiegskategorie bei Challengern der ATP nun nach Ludwigshafen zieht, ist eine feste Größe im rheinland-pfälzischen Tennis. Seit 2017 veranstaltet der Sportökonom mit seiner Agentur Sportsbruder die Koblenz Open. Sie sind nach seinen Angaben das größte in Deutschland stattfindende ATP-Hallenturnier, die Nummer drei weltweit. Hampl denkt also groß, wenn er auf Ludwigshafen blickt. Und der BASF Tennisclub nimmt das Angebot dankbar an. Der Zeitpunkt scheint perfekt für die Pfälzer, ihr sportliches Angebot an der Weiherstraße auszubauen. So werden im nächsten Jahr nicht mehr nur wie gewohnt die Nachwuchsstars in Ludwigshafen bei den Jugendmeisterschaften spielen, sondern auch Weltgranlistenspieler Rund um die Ranglistennummer 80. Hampl verweist gerne auf so prominente Teilnehmer wie Alexander Zverev, die in der Vergangenheit schon an den von ihm organisierten Turnieren teilgenommen haben. Mit Spannung wird erwartet, wer am ersten Ludwigshafener Challenger vom 1. bis 7. Juli teilnimmt. 

 

Der BASF TC setzt schon jetzt nicht nur mit der Sanierung und dem Umbau der eigenen Anlage sowie einem überarbeiteten Konzept ein deutliches Ausrufezeichen. Die Philosophie wird auch an solchen neuen Angeboten wie dem Challenger deutlich. Das wird der Tennis-Pfalz nach dem Aus der Römerberg Open gut tun, ihr Image landes-, vielleicht sogar bundesweit wieder etwas stärken. Die Tennis-Pfalz lebt weiter, auch lange nach dem letzten Aufschlag von Steffi Graf in ihrem damaligen Klub an der Weiherstraße.