Schließen x

Anmelden

»Registrieren     »Passwort vergessen

Zum Einzelverkauf der Ausgabe als PDF
Sonntag, 24. September 2017

20°C

Mittwoch, 19. Juli 2017 Drucken

Sport

Zur Sache: Ein Ausnahmetalent, ein Abwehr-Ass, ein Routinier, ein Kanonier

Jerry Tollbring

Jerry Tollbring war der erste Neuzugang bei den Löwen, den Linksaußen vom schwedischen Verein IFK Kristianstad verpflichte der Bundesligist bereits im vergangenen Oktober. Tollbring gilt als Ausnahmetalent, während der WM in Frankreich bestätigte er seinen Ruf, er war der beste Linksaußen der Veranstaltung und wurde ins Allstar-Team gewählt. Der 21-Jährige wird nach und nach den nimmermüden Oldtimer Gudjon Valur Sigurdsson ersetzen. „Es ist großartig, bei den Löwen zu sein, dass einige andere Schweden hier sind, macht es für mich einfacher“, erklärte Tollbring. „Jerry ist ein vielversprechender Spieler“, sagte Patrick Groetzki.

Seit vier Wochen hatte Kristian Bliznac Kontakt zu den Löwen, verriet er gestern im RHEINPFALZ-Gespräch. Am Montag vermeldete der deutsche Meister den 34-Jahre alten Schweden als Neuzugang. Seine letzte Station war der norwegische Erstligist Elverum Håndball, wo er vor kurzem Meister wurde. „Ich möchte an meine Zeit bei der HSG Wetzlar anknüpfen, ich hatte dort drei sehr gute Jahre“, erzählte Bliznac, der vor allem als Ergänzung für den Abwehr-Mittelblock verpflichtet wurde. Zur Not kann er auch im Rückraum mithelfen. Der erste Tag in und um Kronau hat ihm gefallen. „Das ist eine coole Truppe“, betonte Bliznac.

Ein Wechselspielchen zwischen Süd und Nord, zwischen den Rhein-Neckar-Löwen und der SG Flensburg-Handewitt. Da Patrick Groetzki als Rechtsaußen unantastbar ist, entschloss sich der emporstrebende Marius Steinhauser zu einem Wechsel nach Flensburg. Dort hat man Steinhauser versprochen, ihn als Nachfolger von Lasse Svan aufzubauen. Bei der Suche nach einem Ersatz stießen die Löwen auf Bogdan Radivojevic, eben von der SG Flensburg-Handewitt. Der Serbe ist nun der Backup für Groetzki. „Ich freue mich, hier die nächste Saison zu spielen“, sagte der 24-Jährige. „Das ist ein routinierter Mann“, urteilte Coach Jacobsen.

29 Jahre alt ist der serbische Nationalspieler Momir Rnic – und bei seinem neuen Verein tritt er in große Fußstapfen: Rnic hat die ehrenhafte, aber auch schwere Aufgabe, den allseits beliebten und geschätzten Kim Ekdahl du Rietz zu ersetzen, der im Alten von 27 Jahren seine Karriere beendete. Rnic kam von MT Melsungen, war davor bei Frisch Auf Göppingen, er ist ein anderer Typ als der trickreiche Schwede. „Ich werde alles dafür tun, dass die Mannschaft wieder erfolgreich ist“, sagte er gestern. „Momir hat einen richtig guten Wurf“, lobte Trainer Nikolaj Jacobsen, der aber auch von Mads Mensah Larsen einen Schritt nach vorne erwartet. |öpf