Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Zweibrücker VTZ-Herren sollen Aufgabe in Bingen im Kollektiv lösen

VTZ-Trainer Philip Wiese (Mitte) rät davon ab, über den groß gewachsenen Binger Block Wurfversuche zu starten.
VTZ-Trainer Philip Wiese (Mitte) rät davon ab, über den groß gewachsenen Binger Block Wurfversuche zu starten.

Nach den beiden Top-Meisterschaftsfavoriten nun noch der aktuelle Tabellenführer: Das Auftaktprogramm der Oberliga-Handballer der VT Zweibrücken-Saarpfalz hat es in sich. Am Samstag gastiert die VTZ bei der HSG Rhein-Nahe Bingen (Anwurf: 19.30 Uhr).

Drei Mannschaften führen nach zwei absolvierten Oberliga-Partien die Tabelle verlustpunktfrei an: Bingen, Homburg und der SV 64 Zweibrücken. Budenheim hat erst ein Spiel absolviert. Weil Bingen 22 Treffer mehr erzielt als kassiert hat, wird die HSG als Tabellenführer gelistet.

Bingen wird wieder eine gute Rolle spielen in dieser Runde, davon ist VTZ-Trainer Philip Wiese überzeugt. Aus Rheinhessen Punkte mitnehmen, „das war noch nie leicht“, bestätigt er. Aber für ihn ist klar, dass Budenheim und Homburg personell deutlich stärker besetzt sind als die HSG. Zumal Neuzugang Vincent Klug, der aus der Dritten Liga kam, nach einer Schulter-Operation zuletzt noch nicht spielte.

Wiese: Permanent in der Gesamtkonzeption bleiben

Aus den ersten beiden Begegnungen gegen die Top-Meisterschaftsfavoriten nehmen Wiese und sein VTZ-Trainerkollege Kai Schumann eine wichtige Erkenntnis mit: „Für uns ist wichtig, dass wir als Mannschaft die Gesamtkonzeption nicht verlassen“, sagt er. Wie zuletzt zu Hause gegen Homburg, als die VTZ die Partie in den ersten 20 Minuten gut mitgestalten konnte. „Ärgerlich war für uns hingegen Halbzeit zwei, als wir die Konzeptionen verlassen haben. Dann zeigt sich einfach, dass wir individuell nicht so stark sind“, sagt Wiese.

Er fordert daher, dass es in Bingen das Kollektiv sein muss, das Lösungen findet, um zum Torerfolg zu kommen. Keine Lösung werde es sein, prophezeit er, „wenn wir einfach versuchen, aus dem Rückraum über den groß gewachsenen Binger Block hinwegzuwerfen“.

x