Fussball
SG Rieschweiler: Sohnemann Eiser sorgt für doppelte Rückmeldung bei Trainer Eiser
Es gibt einige Beispiele der Kombination, auch im Profi-Fußball – wie Klaus und Dino Toppmöller beim damaligen Zweitligisten 1. FC Saarbrücken. Im Amateur- und Jugendfußball ist die familiäre Zusammensetzung sogar noch häufiger. Der kürzlich von der SG Rieschweiler verpflichtete Trainer Marcus Eiser (46) harmoniert prächtig mit Sohn Nicklas. „Natürlich ist so eine Trainer-Sohn-Beziehung von erhöhten Schwierigkeiten geprägt. Aber wir trainieren jetzt schon sechs Jahre zusammen“, erklärt Papa Eiser, der seinen Sprössling erstmals in Hauenstein coachte. „Er hat es schwerer als alle anderen, da wird seltener mal ein Auge zugedrückt. Aber es ist auch einfacher, mit ihm über fußballerische Themen zu sprechen“, erzählt der Kröppener. Er sieht seinen Sohn auch konstruktive Kritik einbringen, und er bringe bereits ein breites Fußball-Basiswissen mit. „Es ist schon eine Nuance anders als mit anderen Spielern. Aber sehr zielführend und auch sehr interessant, weil er aus der Sicht des Spielers berichtet“, so Eiser.
Sohn Nicklas noch kein SGR-Stammspieler
Hinzu komme, dass der 18-jährige Nicklas Eiser als Spieler von seinem Vater geprägt sei, in ähnliche Mustern denke. „Er ist ein guter Indikator, wie eine Idee bei den Spielern ankommt. Die Kombination aus den Eindrücken des Co-Trainers und des Sohnes ist für mich gut. Ich habe eine Art doppelte Rückmeldung“, sagt Eiser, der jedoch klarstellt, dass die Eindrücke aller Spieler wichtig seien.
Seinen Sohn sieht der Coach noch nicht als Stammspieler des Landesligisten. „Er ist schon sehr stabil und auch ziemlich ballsicher. Das macht er gut. Aber er spielt nicht immer von Anfang an“, sagt der Trainer, der gegen den TSC Zweibrücken gerne den nächsten Sieg einfahren würde. Informationen über den TSC hat Eiser derzeit noch nicht so viele. „Ich habe bislang nur Berichte von Spielbeobachtern. Aber ich kenne alle Spieler des TSC, das macht es ein bisschen einfacher“, erklärt Eiser, der die Gäste klar in der Favoritenrolle sieht. „Wir haben noch viel zu tun im Training. Der Trainerwechsel kurz nach Saisonbeginn kam nicht zur besten Zeit“, erklärt der SGR-Trainer.
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Landesliga West: SG Hüffelsheim - VB Zweibrücken (So, 15)
Bezirksliga Westpfalz Süd: FC Queidersbach - SG Knopp/Wiesbach, FC Fehrbach - SV Battweiler (beide So, 15)
A-Klasse PS/ZW: SVN Zweibrücken - FC Fischbach (Sa, 16), SG Rieschweiler II - SV Martinshöhe (So, 12.45), SC Stambach - Hilster SV, SV Obersimten - SC Busenberg, SV Hochstellerhof, TuS Maßweiler (alle So, 15), SV Lemberg - SG Heltersberg/Geiselberg (So, 15.15), FK Clausen - FK Petersberg (So, 17)
A-Klasse KUS/KL: SG Bechhofen/Lambsborn - FV Bruchmühlbach (So, 17.30, Bechhofen)
B-Klasse PS/ZW West: SV Hermersberg II - SV Ixheim (So, 13.30), SG Weselberg/Linden II - FC Höheischweiler, SV Bottenbach - SV Palatia Contwig II, TV Althornbach - SG TuS Rimschweiler/VB Zweibrücken II, SSV Höheinöd - TSC Zweibrücken II, SV Großsteinhausen - FC Kleinstein-hausen, SV Gersbach - SG Petersberg/Fehrbach II (alle So, 15)
C-Klasse PS/ZW West: SVN Zweibrücken II - SV Ixheim II (Sa, 14), SG Wallhalben/Mittelbrunn - SG Thaleischweiler-Fröschen II (Sa, 16), SV Großsteinhausen II - TuS Maßweiler II, FC Höheischweiler II - SG Pirmasens (beide So, 12.45), TSG Mittelbach-Hengstbach - FC Hengsberg, FC Höhfröschen - RW Höhmühlbach, SV Martinshöhe II - SV Battweiler II, SV Hornbach - TuS Wattweiler (alle So, 15), SG Knopp/Wiesbach II spielfrei.