Handball RHEINPFALZ Plus Artikel HSC 2000 Coburg II: Junge Talentschmiede mit klangvollem Namen

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Der zweite Gegner des Handball-Drittligisten SV 64 Zweibrücken (Samstag, 18 Uhr, Westpfalzhalle) in der Klassenverbleibsrunde trägt einen klangvollen Namen im deutschen Handball: HSC 2000 Coburg. Die Zweibrücker empfangen die zweite Mannschaft des Zweitbundesligisten. Das 2000 im Vereinsnamen steht für das Gründungsjahr des Vereines, der damit noch sehr jung ist. Zum HSC fusionierten im Jahr 2000 allerdings drei traditionsreiche Vereine aus der Region Coburg. In Franken hat der Handball viele Fans; klares Fusionsziel war es daher, Spitzenhandball in Coburg möglich zu machen. Mit dem dort ansässigen Versicherungskonzern Huk-Coburg gibt es einen potenten Sponsor. Der ermöglichte es auch, dass 2011 mit der Huk-Coburg-Arena eine der schönsten Handballhallen in Deutschland in Betrieb genommen werden konnte. Die Arena ist auch Spielstätte der zweiten Coburger Mannschaft. Der SV 64 wird dort am 8. Mai zu Gast sein. Übrigens: Nicht als erstes Zweibrücker Team. Denn im November 2013 gastierte bereits die VT Zweibrücken-Saarpfalz in der Arena bei einem Pflichtspiel, damals auch in der Dritten Liga. Gegner war damals allerdings die erste Coburger Mannschaft, die in den Folgejahren bis in die Erste Bundesliga aufstieg.

Das zweite Coburger Team, der Gegner des SV 64, stieg 2021 aus der Bayernliga in die Dritte Liga auf. Trainer ist der aus Suhl stammende, langjährige Coburger Spieler und Kapitän Ronny Göhl, der in Coburg heimisch wurde und für das Sportamt der Stadt arbeitet. Zwei Siege verbuchte das junge Team in der Vorrunde. Akzente setzen unter anderem junge Akteure wie Linksaußen Felix Dettenthaler (mit 63 Toren in der Vorrunde erfolgreichster Coburger Angreifer), der wie Torwart Fabian Apfel beim Bundesliga-Team mittrainiert. In manchen Partien glänzte der als großes Talent gehandelte Pavels Valkovskis, der für die HSC-Junioren in der A-Jugend-Bundesliga noch auf Torejagd geht. Rick Harder, auch einer der treffsichereren Coburger, stammt gleichfalls aus der eigenen Talentschmiede, für die bis zum Jahr 2020 ein auch in Zweibrücken guter Bekannter verantwortlich zeichnete: Martin Röhrig war bis dahin Jugendkoordinator beim HSC.

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