Fussballspiel der Woche
Auch Kollegen schenken sich nichts
Christopher Bär, Spielertrainer dser SG VB Zweibrücken/SV Ixheim
„Oliver Schneider ist gut vernetzt, er weiß viel über die Spieler. Auch über unsere Leute weiß er Bescheid“, beschreibt Christopher Bär, Coach der SG VBZ/SVI II, was sein Gegenüber auf der Trainerbank gefährlich machen könnte. Auch für ihn selbst sei es ein besonderes Heimspiel (Sonntag, 12.45 Uhr), weil sein Trainerkollege ein guter Bekannter ist. Das jedoch will er ausblenden. „Ich sehe die beiden Teams zurzeit auf Augenhöhe“, fügt Bär an, der allerdings überrascht war, dass die Petersberger gegen den Aufsteiger SV Martinshöhe zum Auftakt mit 1:4 unterlagen. Er will in den nächsten Wochen so viele Punkte wie möglich einsammeln. „Bei unserem Auftaktprogramm ist es gut, wenn wir uns ein kleines Polster erarbeiten“, weiß Bär, der um jeden Punkt froh ist, den er früh holen kann. „Wir haben beim ersten Spiel aus Toren Chancen gemacht“, erklärt Bär lachend, dass es mit der SG-Chancenauswertung bisher noch nicht so gut geklappt hat. Das soll sein Team am Sonntag tunlichst vermeiden.
Oliver Schneider, Spielertrainer des FK Petersberg
Wegen eines Muskelbündelrisses kickt Oliver Schneider, Spielertrainer des FK Petersberg, nicht mit. Gegen seinen Heimatverein, bei dem er bis zur Saison 2019/2020 teils noch in der Landesliga spielte, muss er sich mit der Position an der Seitenlinie begnügen. Das an sich ist aber nichts Ungewöhnliches, Schneider hatte sich vor dem Saisonstart nicht unbedingt zum Stammpersonal des FKP gezählt. Gegen Weselberg im Pokal hatte er immerhin einen Kurzeinsatz im Abwehrverbund. „Wenn man wieder heimkommt, ist das immer schön. Aber gewinnen will man trotzdem, da muss die Freundschaft dann mal ruhen. Es geht ja hier nicht um meine Person“, stellt Schneider fest, hat aber schon ein Kribbeln im Bauch. Bis zum Sonntagskick gegen die SG VBZ/SV Ixheim II hofft Schneider auch, dass er wieder auf etliche bislang verletzte Akteure zurückgreifen kann. „Wir haben zurzeit im Abwehrbereich doch eine große Baustelle“, erzählt Schneider, der der Defensive diesmal aber nicht helfen kann.