Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Rodalber liefern bei Offenbacher Zweiten vergeblichen Kampf

Die Verletzung von Marcel Groß, der sich in Hälfte zwei nur noch humpelnd an der Seitenlinie entlang bewegen konnte, schwächte d
Die Verletzung von Marcel Groß, der sich in Hälfte zwei nur noch humpelnd an der Seitenlinie entlang bewegen konnte, schwächte die TS Rodalben sehr.

Die Handballer der TS Rodalben haben in der Pfalzliga mit dem 30:33 (17:14) am Sonntagabend beim TV Offenbach II ihre neunte Niederlage in Serie einstecken müssen. Die Turnerschaft ist nun Vorletzter mit 6:30 Punkten hinter den Offenbachern (9:33).

„Es ist ein Drama. Ohne Jonas Goll und David Saradeth und mit einigen angeschlagenen Spielern waren wir machtlos, obwohl die Mannschaft entschlossen war und über die gesamte Spielzeit nie aufgab“, sagte TSR-Trainer Mirko Pesic und fügte hinzu: „Der Gegner hat uns im Spiel gegen Landau/Land gut studiert und uns über die schnelle Mitte attackiert.“

In der 14. Spielminute gingen die Rodalber durch ein Tor von Timm Hubele mit 7:6 in Führung. „Ich bewundere ihn. Als jüngster Spieler kämpft er in Abwehr und Angriff ohne Ende“, lobte Pesic den Kreisläufer. Die Führung wechselte. Nach dem 10:12 (24.) gelangen den Rodalbern vier Tore in Folge durch Leif Schäfer, Marcel Groß, Timm Hubele und wieder Groß. Mit einem 17:14 ging es in die Halbzeitpause.

Immenser Kräfteverschleiß bei nur einem Ersatzspieler

Nach Wiederanpfiff erhöhte Max Hubele per Siebenmeter auf 18:14. Eine Überraschung schien sich anzubahnen. Die Rodalber erzielten etliche schöne Tore mit sieben Feldspielern bei Herausnahme des Torwarts. Doch es kam anders. Groß verletzte sich so schwer, dass er sich in der zweiten Halbzeit bei Einsätzen nur noch humpelnd an der Außenlinie entlang bewegen konnte. Es gab ja nur einen Ersatz-Feldspieler.

Durch den immensen Kräfteverschleiß geriet die TSR ab der 44. Minute mit 20:21 in Rückstand. Daraus wurde ein 24:31 (54.). TSR-Treffer wurden immer wieder durch schnelle Gegentore entwertet. Zwar hatte die Rodalber in den letzten sechs Minuten noch einen guten Lauf, doch reichte es nur noch zum 30:33, das Leif Schäfer warf. Ein Lob gab es von Pesic für die Schiedsrichter: „Sie haben eine gute Leistung gebracht und hatten keinen negativen Einfluss auf beide Mannschaften.“

SO SPIELTEN SIE

TS Rodalben: Glöckner, Brödel - Matheis (6), Schäfer (5), Max Hubele (6) - Haury (3), Groß (3) - Timm Hubele (6) – Köllermeyer (1)

Spielfilm: 2:3 (7.), 7:7 (14.), 11:10 (22.), 14:17 (Halbzeit), 17:19 (40.), 25:21 (49.), 31:24 (54.), 33:30 (Ende) - Zeitstrafen: 1 - 3 - Siebenmeter: 6/4 - 3/3 - Beste Spieler: Gensheimer, Bader, Herfurt - geschlossene Teamleistung - Schiedsrichter: Pfister/Matheis (TV Wörth/HSG Eppstein/Maxdorf).

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