Hassloch
Handball: TSG Haßloch verliert beim TSB Heilbronn-Horkheim
Erfolgreichster Werfer bei den Bären war Elvijs Borodovskis mit sieben Toren. Die Aufholjagd blieb diesmal unbelohnt. Nach einem Sechs-Tore-Rückstand (23:17) nach knapp 40 Minuten ließen die Bären die Köpfe nicht hängen, zeigten Willensstärke und kamen mit zunehmender Spieldauer den starken Gastgeber immer näher. Binnen neun Minuten machten sie vor über 200 Zuschauern den Rückstand nahezu wett, als Theo Surblys auf 26:27 verkürzte. Die Partie geriet zu einem Kopf-an-Kopf-Duell, ohne dass die Gäste ausglichen.
Torhüter Daniel Schlingmann reagierte schnell: Er warf den Ball aufs leere Tor der Gastgeber und traf den Pfosten. Haßloch blieb aber dran. Als Max Zech sechs Minuten vor dem Ende zum 29:30 traf und weiterhin die Partie offenhielt, sicherte Heilbronn sich mit einem Doppelschlag von Louis Mönch und Rico Reichert die beiden Zähler.
Sieben-Tore-Rückstand aufgeholt
Auffällig war, dass die TSG diesmal nur in den ersten und letzten 20 Minuten dem Tabellenfünften auf Augenhöhe begegnete, erst nach der 20 Minute ins Hintertreffen geriet. „Wir sind einfach nicht gut ins Spiel gekommen“, sagte Andreas Reckenthäler, der diesmal auf Jan Triebskorn verzichten musste. „Wir haben uns auch nicht konsequent an das System in der Abwehr gehalten und unsere Taktik hinbekommen.“ Trotzdem zeigte sich Reckenthäler keinesfalls unzufrieden. „Als wir den Sieben-Tore-Rückstand aufgeholt hatten, war der Glaube wieder da.“
Der 39-Jährige ist sich sicher, dass die Niederlage seine Mannschaft nicht aus der Bahn werfen wird: „Wir werden uns einige Sachen nochmals anschauen, aber uns dann konsequent auf das nächste Spiel gegen Oftersheim-Schwetzingen vorbereiten. Wir hatten bisher vier Endspiele, und es werden auch weitere vier Endspiele sein“, sagt der TSG-Coach und hofft auf das gute Ende mit dem sechsten Platz und damit mit dem Ligaverbleib am 12. März.