Handball RHEINPFALZ Plus Artikel VTV Mundenheim reisen mit dezimiertem Kader nach Saarlouis

Torwart-Routinier Nico Klein fehlt den VTV in Saarlouis.
Torwart-Routinier Nico Klein fehlt den VTV in Saarlouis.

Mit Sorgenfalten fahren die VTV Mundenheim zum ersten Auswärtsspiel des Jahres bei der HG Saarlouis. Die Personalsituation des Handball-Drittligisten ist alles andere, als erhofft.

Torwart-Routinier Nico Klein laboriert zum Jahresauftakt an einer Schulterverletzung. Bei Spielmacher Timo Naas ist eine alte Steißbeinverletzung wieder aufgebrochen und Haupttorschütze Simon Schleidweiler steht bis Ende des Monats noch nicht zur Verfügung – die Voraussetzungen für Trainer Steffen Schneider und seine VTV hätten vor dem ersten Auswärtsspiel des Jahres (Samstag, 19.30 Uhr) deutlich besser sein können. Zumal die Mundenheimer in der Rückrunde für den Klassenverbleib auch Auswärts-Punkte benötigen.

Für mögliche Punkte hatten die VTV durchaus Saarlouis auf der Liste. Die Gastgeber haben vor eigenem Publikum zwar bereits den Tabellenvierten Gelnhausen geschlagen und auch dem Zweiten Hanau einen von nur fünf Punkten abgenommen, auf der anderen Seite stehen aber auch eine Niederlage gegen Kirchzell und nur sehr knappe Siege gegen Pohlheim und stark ersatzgeschwächte Dansenberger. Und beim 28:24-Heimsieg hatten die VTV bereits unter Beweis gestellt, dass sie nicht nur in der Liga mithalten können, sondern auch deutlich stärker eingeschätzte Gegner bezwingen können. „Da waren wir allerdings noch in Bestbesetzung“, schränkt Trainer Schneider ein.

Im Tor müssen es Kunz und Neuzugang Cule richten

Doch trotz der Ausfälle glaubt er auch in Saarlouis an eine Chance. Im Tor müssen es eben Janik Kunz und Neuzugang Adrian Cule richten. „Das Potenzial dafür haben sie beide.“ Und aus dem Feld heraus werden die VTV, wie schon den gesamten Dezember über, schwerer ausrechenbar, wenn der Haupttorschütze fehlt, andere Spieler Verantwortung übernehmen müssen und möglicherweise ebenfalls einen Flow entwickeln. An der Rechnung ändert sich nämlich nichts: „Für den sicheren Klassenverbleib brauchen wir noch elf Punkte“, so Schneider. Die ersten davon am besten gleich zum Jahresbeginn.

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