Ludwigshafen RHEINPFALZ Plus Artikel Rathaus-Abriss: Jetzt wird’s ernst

Das Rathaus-Center ist seit Ende 2021 geschlossen.
Das Rathaus-Center ist seit Ende 2021 geschlossen.

Jetzt geht’s richtig zur Sache auf der Baustelle: Die vorbereitenden Arbeiten zum Abriss von Rathaus und Rathaus-Center sind laut Verwaltung in den nächsten Tagen auch außerhalb des Gebäudekomplexes erstmals deutlich sichtbar.

Weil im Bereich des Warenhofs West und am ehemaligen Wasserbecken an der Haveringallee während der Abrissarbeiten schweres Gerät eingesetzt wird, müssten dort besondere Vorkehrungen getroffen werden. Zum Schutz des sogenannten Hauptsammlers, also eines großen Abwasserkanals, der im Center-Bereich liegt, wird am Mittwoch, 12. Oktober, 6 bis 20 Uhr, im Warenhof West eine Betonplatte hergestellt. Sie sei 1450 Quadratmeter groß und hat eine Stärke von 50 Zentimetern. Um die Betonplatte gießen zu können, würden rund 665 Kubikmeter Beton benötigt. Das entspreche der Kapazität von 84 Betonmischern.

An dieser Stelle finden Sie ein Video via Glomex.

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60 bis 70 Kubikmeter Beton in der Stunde

Experten der Bauprojektgesellschaft gingen davon aus, dass zwischen 60 und 70 Kubikmeter Beton in der Stunde eingebaut werden können, sodass jeweils zwischen sieben und neun Betonmischer vor Ort sein werden. Vier der Mischer würden sich jeweils direkt im Warenhof West befinden, die anderen stünden gegebenenfalls zu Beginn der Arbeiten kurzfristig auf Wartepositionen in der Haveringallee gegenüber des Europaplatzes.

Die Betonmischer fahren laut Verwaltung während der Arbeiten jeweils wieder direkt zum Beladen ins Betonwerk und kehren zum Rathaus-Center zurück. Mit größeren Rückstaus sei nicht zu rechnen. Der Bereich der Haveringallee an der Zufahrt zum Warenhof West und weiter in Richtung Jaegerstraße sei derzeit wegen der Verlegung einer Fernwärmeleitung ohnehin gesperrt.

Insgesamt zwölf Mitarbeiter der beauftragten Baufirma seien im Warenhof West im Einsatz. Sie müssten unter anderem einmal während der voraussichtlich rund zehn Stunden dauernden Betonierarbeiten den Standort der Betonpumpe verändern, damit die gesamte Fläche der Platte ausgegossen werden könne.

Schlauchlänge von 52 Metern

Zum Einsatz komme ein Pumpenwagen mit einer Schlauchlänge von 52 Metern. Bereits am Mittwoch, 5. Oktober, werde von 9 bis 12 Uhr im Bereich des früheren Wasserbeckens an der Haveringallee eine weitere, mit 135 Quadratmeter deutlich kleinere Betonplatte gegossen. Auch sie diene dem Schutz des Hauptsammlers. Hierfür würden rund 68 Kubikmeter Beton verarbeitet, was der Kapazität von neun Betonmischern entspreche. Die Arbeiten können sich laut Verwaltung witterungsbedingt um ein oder zwei Tage verschieben.

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