Prellball RHEINPFALZ Plus Artikel Nun erwischt es den TSV Ludwigshafen

Alles im Blick hatte der TSV Ludwigshafen, hier mit Christian Ziegler, am Wochenende in der Prellball-Bundesliga.
Alles im Blick hatte der TSV Ludwigshafen, hier mit Christian Ziegler, am Wochenende in der Prellball-Bundesliga.

Der TSV Ludwigshafen steuert auf Endrunden-Kurs in der Prellball-Bundesliga. Die Mannschaft von Trainer Edwin Leienberger führt nach zwei Spieltagen die Tabelle an. Doch der zweite Rundentag in Contwig hatte eine Überraschung – die dem TSV Ludwigshafen gar nicht gefiel.

Das Gefühl des Verlierens kannten die Spieler des TSV Ludwigshafen fast schon nicht mehr. Seit sehr langer Zeit hat das Team keine Partie mehr verloren. Nun aber erwischte es Ludwigshafen am Samstag in Contwig. Der TV Huchenfeld fügte dem TSV Ludwigshafen nach Monaten der Unbesiegbarkeit erstmals wieder eine Niederlage bei. Mit dem Überraschungscoup liegt Huchenfeld aktuell auf Platz drei und gut im Rennen um die ersten vier Tabellenplätze, die für die Teilnahme an den deutschen Meisterschaften berechtigen.

Das Spitzenspiel des zweiten Spieltags in der Prellball-Bundesliga, Staffel Süd, war aber zweifelsohne die Partie zwischen Ausrichter TV Rieschweiler und dem TSV Ludwigshafen. Das Duell zwischen den beiden Top-Teams war in der ersten Halbzeit – gespielt wird zweimal zehn Minuten – ausgeglichen. Ludwigshafen führte immer knapp, zur Pause mit 20:16. Nach dem Wechsel bauten die Vorderpfälzer ihre Führung aus, siegten am Ende klar mit 40:29.

Trainer Leienberger kritisiert Sohn Bodo

Doch trotz des Sieges war Ludwigshafens Coach Edwin Leienberger unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Ihn wurmte immer noch die Niederlage gegen den TV Huchenfeld. „In diesem Spiel haben wir auch sehr schlecht gespielt. Auch wenn wir dann gegen Rieschweiler gewonnen haben, war die Leistung meiner Mannschaft heute nicht gut. Angriff und Abwehrverhalten haben oft nicht gestimmt. Da haben wir noch viel Trainingsarbeit vor uns, bevor es Ende März zu den deutschen Meisterschaften geht, kritisierte Leienberger.

Auch mit der Leistung seines Sohnes Bodo Leienberger war der Ludwigshafener Coach nicht zufrieden. Dabei glänzte Leienberger Junior das ein um andere mal mit guten Offensivaktionen. Auf die Kritik seines Vaters angesprochen reagierte der junge Leienberger gelassen: „Ich muss meinem Vater zugestehen, dass er mit vielen Kritikpunkten Recht hat. So waren wir in der Ballannahme und dem Spielaufbau definitiv nicht gut. Das können wir besser. Vielleicht liegt es aber an unserm hohen Anspruchsdenken, dass wir heute nicht überzeugen konnten“, sagte Bodo Leienberger.

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