FUSSBALL RHEINPFALZ Plus Artikel Arminia bringt Klassenerhalt endgültig unter Dach und Fach

Arminia-Kapitän Nico Pantano (hier im Spiel in Mechtersheim) trifft in Pfeddersheim und bereitet den Treffer von Jamie Tahedl vo
Arminia-Kapitän Nico Pantano (hier im Spiel in Mechtersheim) trifft in Pfeddersheim und bereitet den Treffer von Jamie Tahedl vor.

Fußball-Oberligist FC Arminia Ludwigshafen hat mit einem 4:3 (2:3)-Erfolg bei der TSG Pfeddersheim die eher theoretische Abstiegsgefahr endgültig gebannt. Nach einem Sieg sah es nach 30 Minuten allerdings nicht aus.

„Wir haben sehr schwer in die Begegnung gefunden. Zu Beginn sah es so aus, als seien wir nur körperlich, nicht aber gedanklich auf dem Platz. Wir haben viele Zweikämpfe verloren und auch die so genannten zweiten Bälle gingen fast immer an Pfeddersheim“, beschreibt FCA-Trainer Andreas Brill das Geschehen in der ersten halbe Stunde, in der die besseren Gastgeber eindeutig den Ton angaben.

Dennoch fiel früh das 1:0 für die Arminia, als Giuliano Cultrera allein auf den Torwart zulief und locker den Ball an ihm vorbeischob (10.). Sicherheit gab dieser Treffer aber nicht, denn bereits eine Minute später glich Tobias Bräuner nach einem Ball hinter die Viererkette mit einem Schuss von der Strafraumgrenze aus. Die Gäste hatten sich von diesem Tor noch nicht erholt, da ging die TSG in Führung (16.). Nach einem Ballverlust und folgendem Flachpass traf der sich geschickt lösende ehemalige Armine Ryoji Matsumura. Pfeddersheim setzte konsequent nach, und Fabio Schmidt traf nach einem langen und nicht gut verteidigten Ball zum 3:1 (24.). Mit einer Einzelaktion verkürzte Jamie Tahedl mit dem Pausenpfiff auf 2:3 (45.).

Erhebliche Umstellungen fruchten

„In der Halbzeit habe ich die komplette linke Seite ausgewechselt und ein paar personelle Verschiebungen vorgenommen. Wir waren jetzt besser im Spiel und haben mehr und mehr die Kontrolle zurückgewonnen. Lukas Hartlieb hat diese Seite nun hervorragend abgedichtet“, verdeutlicht Brill. Kurios war die Entstehung des 3:3. TSG-Torwart Sören Pätzold habe nach einer Flanke per Grätsche klären wollen, den Ball aber verfehlt. Arminia-Kapitän Nico Pantano hatte dann keine Mühe mehr, die Kugel ins verlassene Tor zu schieben (52.).

Als Pfeddersheim nach einer Gelb-Roten Karte in Unterzahl geriet (72.), witterten die Ludwigshafener Morgenluft. „Ich habe für Cultrera, der ein riesiges Laufpensum absolviert hat, den Strafraumstürmer Matteo Monetta gebracht“, erklärt der Coach. Ein Plan der aufging, denn auf Vorarbeit von Pantano traf der spielende Co-Trainer Monetta mit einem überragenden Lupfer zum 4:3 (86.). Danach hatte der FCA noch eine Chance für einen fünften Treffer. „Vor der Pause waren wir zu passiv, fast lethargisch. Aber mit der deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause haben wir die Partie gedreht und nicht unverdient gewonnen“, freut sich Brill.

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