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FC Wörth beginnt gegen SV Obersülzen
Großen Anteil am Aufwärtstrend hat Torjäger Anil Akal. Er wuchs in Wörth auf. Der 27-Jährige ist Metallbauer für Konstruktionstechnik und verdient seine Brötchen bei Daimler Truck in Wörth. Dass er früh zum Fußball kam, hat er seinem Vater und seiner Mutter zu verdanken. „Ich kann die Spiele, die meine Eltern in meiner Laufbahn verpasst haben, an einer Hand abzählen“, erzählt Akal.
Egal, welche Wege zu den Spielen zurückgelegt werden mussten, stets waren seine Eltern dabei. Nach den Anfängen beim FC Wörth führte sein sportlicher Weg zum FC Bienwald Kandel, zur SpVgg Durlach Aue und zur TSG Jockgrim.
17 Monate Zwangspause
Seine Lieblingsposition sieht er vorne im Zentrum. Zurückgeworfen hat ihn 2019 bei einem Training der Bruch eines Sprunggelenks, was mit einer Zwangspause von 17 Monaten verbunden war. Das war eine ganz schwierige Zeit für ihn, er konnte der Mannschaft nur zusehen. Er hat sich zurückgekämpft. Beim FC Wörth schätzt er den Zusammenhalt: „Mit unseren Trainern Gökhan Istanbullu und Eugen Galkin pflegen wir nicht nur auf, sondern auch abseits des Platzes ein gutes Verhältnis“, betont der Torjäger. Beide seien immer für einen Spaß zu haben, könnten aber auch den Schalter umlegen, wenn nötig.
In dieser Saison hatte die Bavaria immer wieder mit personellen Problemen zu kämpfen. Ständig musste die Mannschaft umgestellt werden. „Aber wir haben den Kopf nicht in den Sand gesteckt und immer weiter an uns geglaubt.“
Dass die Relegation gegen die anderen Rangzweiten schwer wird, ist dem 27-Jährigen absolut bewusst. Allein schon deswegen, weil Favorit Mechtersheim II auf oberligaerfahrene Akteure zurückgreifen könne. „Sollte es nicht klappen, dann eben nächstes Jahr“, erklärt Anil Nakal und gibt damit zu verstehen, dass er weiterhin in Wörth auf Torejagd gehen will.