Fussball
Zwischenbilanz: TSG Wolfstein-Roßbach mit den besten Karten
16 Spiele, 13 Siege, drei Remis und keine einzige Niederlage. Keine Frage, es war schon eine richtig gute Saison, die die TSG Wolfstein-Roßbach bis jetzt hingelegt hat. Dass ein solch gutes Abschneiden diverse Begehrlichkeiten weckt, ist durchaus verständlich. Das Tor zur Bezirksliga ist ein Stück weit geöffnet. Aber eben nur ein Stück, denn bei noch einer ausstehenden Nachholbegegnung ist der TuS Schönenberg gerade einmal fünf Punkte entfernt und hat es in der eigenen Hand, am Ende den Platz an der Tabellenspitze für sich zu beanspruchen. Voraussetzung dafür ist wohl ein Erfolg im direkten Duell, welches laut Terminplan am 2. April im Südkreis stattfindet. Das Hinspiel gewannen die „Rowos“ mit 5:1.
Bis es aber so weit ist, haben beide Kontrahenten noch so einige Aufgaben vor sich. Während die TSG Wolfstein-Roßbach mit Heimspielen gegen Kusel, Reichenbach II und Breitenbach/Dunzweiler sowie Partien in Bechhofen/Lambsborn und beim SV Rodenbach II ein auf den ersten Blick machbares Auftaktprogramm hat, muss der TuS Schönenberg nach dem Nachholspiel gegen den FV Bruchmühlbach (18. Februar) direkt zum Tabellendritten VfB Waldmohr reisen, empfängt dann den Siebten SV Kottweiler-Schwanden, reist zum Fünften SV Spesbach und hat anschließend die viertplatzierte SG GlanAlb zu Gast, ehe noch die Begegnung bei Aufsteiger und Kellerkind SG Theisbergstegen-Etschberg ansteht. Ein kleiner Vorteil für die TSG? Vielleicht, dafür hat man dann aber im späteren Saisonverlauf die mutmaßlich schwereren Spiele vor sich.
Trainer ohne Euphorie
„Wir haben bis dato eine starke Saison gespielt und wollen im neuen Jahr natürlich daran anknüpfen. Aber es warten noch 14 schwere Spiele auf uns, in denen wir nichts geschenkt bekommen. Insofern gilt es weiter konzentriert und mit großem Engagement bei der Sache zu bleiben“, sagt Wolfsteins Spielertrainer Johannes Schell.
Aber die Liga besteht ja nicht nur aus den aktuell führenden Mannschaften. Auf Platz drei und vier lauern der VfB Waldmohr und die SG GlanAlb mit neun beziehungsweise zehn Punkten Rückstand auf die Spitze. Womöglich zu viel für den Sprung nach ganz oben, aber mit einer Serie ist dem Duo zumindest noch ein Angriff auf Relegationsplatz zwei zuzutrauen.
Überlegungen im Keller
Im Tabellenkeller indes ist ein Hauen und Stechen um die Tabellenplätze ab Rang zwölf und besser zu erwarten. Der A-Klasse droht ein Schwung aus Absteigern aus der Bezirksliga. Denn in der Abstiegsrunde kämpfen, bei sechs möglichen Tickets nach unten, exakt sechs Teams aus dem Fußballkreis um ihr sportliches Überleben. Durchaus möglich also, dass aus der A-Klasse die maximale Anzahl – vier Mannschaften – in die B-Klasse abrücken muss und die A-Klasse selbst im kommenden Spieljahr wegen der vielen Zugänge von oben, mehr als „nur“ 16 Mannschaften eine Heimat bietet. Klar ist: Für die im Tabellenkeller befindliche SG Theisbergstegen-Etschberg, die SG Breitenbach/Dunzweiler sowie den SV Nanz-Dietschweiler II wird es eine alles andere als stressfreie Restsaison.
Die Tabelle
1. TSG Wolfstein-Roßbach 16 Spiele/42 Punkte
2. TuS Schönenberg 15/37
3. VfB Waldmohr 16/33
4. SG GlanAlb 16/32
5. SV Spesbach 16/29
6. FV Kusel 16/29
7. SV Kottweiler-Schwanden 16/25
8. SV Steinwenden II 16/22
9. SV Rodenbach II 16/21
10. FV Bruchmühlbach 14/17
11. FV Kindsbach 15/15
12. VfB Reichenbach II 16/12
13. SG Theisbergstegen-Etschberg 16/11
14. SG Breitenbach/Dunzweiler 16/10
15. SV Nanz-Dietschweiler II 15/9
16. SG Bechhofen/Lambsborn 15/7