Lauterecken
Sozialstation: Neuer Vorsitzender und neues Auto
Neuer erster Vorsitzender ist Sven Eckert. Am 21. Oktober fand die Wahl des neuen Vorstandes der Sozialstation Lauterecken/Wolfstein statt. Eckert wird durch den zweiten Vorsitzenden Eckart Kriegel unterstützt. Eckert ist Berufssoldat und Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein. Er lebt mit seiner Familie in Adenbach. Er freue sich auf das neue Amt und auf eine gute Zusammenarbeit mit der Sozialstation. Seinem Vorgänger im Amt, Dieter Kasper, der nicht mehr zur Wahl antrat, sprach Eckert seinen Dank aus. Kasper bleibt aber noch Beisitzer im Vorstandsgremium. Weitere Beisitzer sind Pfarrer Matthias Gaschott, Bernd Gilcher, Loni Krönert und Pfarrerin Francesca Brand.
Seit März bietet die Sozialstation einen ambulanten Hospiz-und Palliativdienst an. Nach etlichen Anträgen und viel Aufwand gab es nun von der Glücksspirale eine Förderung in Form einer finanziellen Beteiligung an einem Hospizauto. Der weiße VW Polo wurde zu 80 Prozent von der Glücksspirale finanziert. Der Restbetrag sei durch Spenden aufgebracht worden, sagte die Geschäftsführerin der Sozialstation, Kerstin Charalambous.
Der ambulante Hospiz- und Palliativdienst wurde im August 2019 von Dorothee Bauhaus initiiert, um schwerstkranke und sterbende Menschen zu begleiten. Die ausgebildete Krankenschwester und Palliativpflegefachkraft organisierte Vorbereitungskurse für Ehrenamtliche, die sich nach einem Aufruf gemeldet hatten. Die Ausbildung war im Februar abgeschlossen, weswegen der Dienst im März anlief. Er musste jedoch wegen der Pandemie nach kurzer Laufzeit zurückgefahren werden. Und das, obwohl die Nachfrage in der Region groß sei, berichtete Bauhaus. Neben Lauterecken und Wolfstein decken die ehrenamtlichen Helfer auch Meisenheim ab.
Während das neue Auto die Organisation und Umsetzung des Dienstes erleichtere, sei die Corona-Pandemie eine große Belastung, weil die Notwendigkeit zur Hilfe auch in dieser Zeit bestehe. In welchem Umfang das Angebot vorerst zur Verfügung stehen wird, ist abhängig von den zukünftigen Regeln. Bauhaus orientiert sich hierbei an den Empfehlungen des Deutschen Hospiz- und Palliativ-Verbandes.