MINFELD RHEINPFALZ Plus Artikel Wirtschaftsweg zwischen Minfeld und Kandel wird zum Radweg

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Es gibt eine sehr gute Nachricht für Fahrradfahrer. Der Wirtschaftsweg entlang des Hintergrabens zwischen Minfeld und Kandel soll endlich richtig ausgebaut werden.

Er befindet sich in einem desolaten Zustand, wurde in der Vergangenheit immer wieder nur ausgebessert. Nun will man die 900 Meter lange Strecke als Radweg ausbauen und dafür einen Zuschuss aus dem Radwegeförderprogramm des Landes beantragen. Dieser beträgt, so Ortsbürgermeister Martin Volz bei der Sitzung des Ortsgemeinderates, zwischen 65 und 75 Prozent der Baukosten. Der Antrag muss bis Ende März eingereicht werden.

Weil der Weg unmittelbar an ein Gewässer Dritter Ordnung grenzt, muss eine versickerungsfähige Ausbauweise gewählt werden. Asphaltieren, wie von vielen Radfahrern gewünscht, kommt also nicht in Frage. Der Weg verbindet Minfeld mit Kandel. Der Minfelder Anteil liegt bei 70 Prozent. Die Stadt Kandel ist mit 30 Prozent beteiligt, entsprechend der Wegstrecke auf der jeweiligen Gemarkung. Ab der Stadtgrenze ist der Weg entlang des Baches aber betoniert und asphaltiert, bis hinunter zur Aral-Tankstelle im Osten.

Nach Angaben von Ortsbürgermeister Volz betragen die Kosten für das Planungsbüro, den Bodengutachter und die Vermessung insgesamt etwas mehr als 10.000 Euro. Auch diese sollen anteilmäßig zwischen Minfeld und Kandel geteilt werden. Man rechnet derzeit mit Baukosten in Höhe von rund 80.000 Euro. Mittel aus der Rücklage für den Ausbau der Wirtschaftswege werden nicht verwendet. Der Weg ist mit einer Breite von 3,50 Metern auch zu schmal, um als Wirtschaftsweg mit einer öffentlichen Förderung ausgebaut zu werden. Der Ortsgemeinderat ermächtigte durch einen einstimmigen Beschluss Ortsbürgermeister und Beigeordnete zur Vergabe der Vorbereitungsarbeiten und zur Einreichung des Förderantrages.

Im weiteren Verlauf der Sitzung, die unter Corona-Bestimmungen als Präsenzsitzung in der Mundohalle stattfand und bei der die wenigen Redner mit Mund- und Nasenmasken sprechen mussten, wurde das Büro Fischer aus Rülzheim mit der Erstellung der Statik für die Erweiterung des Kindergartens beauftragt. Außerdem ist ein Bodengutachten fällig.

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