Tennis
TC Mörsch startet gegen Landau-Godramstein in Pfalzliga
„Wir freuen uns. Jeder hat Lust und will sich richtig reinhängen in dieser Runde“, sagt Groß. Den Auftaktgegner der Mörscher sieht er am Ende im Mittelfeld. „Landau-Godramstein ist eine Mannschaft, gegen die wir gewinnen können, aber nicht müssen“, meint er. Natürlich hoffe er auf einen erfolgreichen Start. Die Einstellung bei seinen Spielern stimme, und alle seien froh, dass es endlich wieder richtige Wettkämpfe gibt. Mit der Vorbereitung ist Groß zufrieden: „Wir hatten viel Zeit und haben gut trainiert. Die Beteiligung war hervorragend.“ Doch jetzt sei es wirklich an der Zeit, dass die Medenrunde beginne, sonst hätte die Gefahr bestanden, dass die Motivation nachlasse.
Auf dem Platz selbst kann in dieser Runde aufgrund der jüngsten Corona-Lockerungen alles normal ablaufen. Lediglich im Umfeld, zum Beispiel in den Umkleiden, gibt es laut Groß Einschränkungen und Hygienemaßnahmen, die zu beachten sind. Auch der in normalen Zeiten übliche gesellige Teil im Anschluss an eine Begegnung müsse noch ausfallen.
Turniererfolg mitnehmen
Mit Steffen Schaudt auf Position eins haben die Mörscher einen frischgebackenen Rheinland-Pfalz-Meister in ihren Reihen. Bei den Herren 40 in Ingelheim setzte er sich am vergangenen Sonntag im Finale gegen Andreas Kneip (TC Emmelshausen) durch. Diesen Erfolg kann Schaudt nun mit in die Medenrunde nehmen. Mit Bernd Garrecht steht ein weiterer Herren-40-Spieler auf Position zwei. Bei Garrecht müsse man allerdings abwarten, wie oft er zur Verfügung steht, sagt Groß. Garrecht sei beruflich sehr eingespannt und viel unterwegs. Am Sonntag werde er aber spielen und bekomme es vermutlich im Einzel mit Felix Baum zu tun.
An diesen Gegner hat Niklas Groß persönlich weniger gute Erinnerungen. Im vergangenen Jahr stand der TCM-Kapitän gegen Baum auf verlorenem Posten. Er freut sich, dass er nun zum Auftakt an Position drei wohl auf Dominik Weiner trifft. Der sollte ihm von der Spielanlage her besser liegen, glaubt Groß: „Ich sollte ihn schlagen können.“
Weniger gute Erinnerungen
Sein Matchplan für den Auftakt in der Pfalzliga sieht ohnehin vor, dass die Mörscher die ersten vier Einzel für sich entscheiden. „Das wäre eine gute Grundlage für einen Auftaktsieg“, sagt Groß. Die weiteren Plätze im Team der Mörscher nehmen am Sonntag Sebastian Flick, Lukas Frietsch und Robin Neumann ein. „Sebastian sollte sein Match, voraussichtlich gegen Steffen Baum, ebenfalls gewinnen“, rechnet Groß vor. „Er war in den letzten Trainingseinheiten richtig gut drauf.“
Für Lukas Frietsch, der nach Einschätzung von Groß auf Gästespieler Leon Krooß treffen wird, werde es wohl ein 50:50-Match, was die Siegchancen betrifft. Und Robin Neumann müsse sich im Einzel wahrscheinlich mit dem Landauer Jonas Reichling auseinandersetzen. In den Doppeln müsse man dann schauen, was geht. „Nicht schlecht wäre es, wenn bis dahin das Auftaktmatch bereits für uns entschieden wäre“, sagt Groß. „Ein Sieg würde uns auf alle Fälle Selbstvertrauen geben.“
Eines der älteren Teams
Mit Tobias Käge und Daniel Bergtholdt hätten die Mörscher weitere gute Spieler für die Medenrunde, wobei Bergtholdt aufgrund einer Verletzung am Arm bei der Spielpraxis noch im Rückstand sei. Mörsch schicke eines der älteren Teams ins Rennen. Deshalb müsse langsam ein Umbruch eingeleitet werden, so der Kapitän.
Der TSV Haßloch, am 20. Juni Auswärtsgegner der Mörscher im zweiten Saisonspiel, der TC Deidesheim und TC Althornbach seien Teams, gegen die man sicher gewinnen müsse, betont Groß. Ein Favorit auf die Meisterschaft ist für ihn der TC Blau-Weiß Maxdorf, der am 27. Juni auf der Anlage am Starenweg gastiert. Als Ziel für das eigene Team ruft der Kapitän „Platz vier mit Blick nach oben“ aus.