Handball
SC im Kellerduell unter Zugzwang
Frankenthal. Die SG Lambsheim/Frankenthal hat in der Handball-Pfalzliga der Damen den Klassenverbleib schon unter Dach und Fach und kann das letzte Heimspiel gegen die HSG Mutterstadt/Ruchheim entspannt angehen. Der SC Bobenheim-Roxheim muss dagegen noch zittern. Mit einem Sieg beim Vorletzten, der HSG Dudenhofen/Schifferstadt, kann sich auch das Team von Heiko Breth retten.
Vier Mannschaften haben vor den letzten beiden Saisonspielen noch die Gelegenheit den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu sichern. Aktuell führt die Sieben von Heiko Breth, der SC Bobenheim-Roxheim, dieses Quartett an. Sicher ist: Der Letzte steigt ab. Der Vorletzte, aktuell die HSG Dudenhofen/Schifferstadt, wäre nur gerettet, wenn sich der TSV Kandel in den Aufstiegsspielen durchsetzt und in der kommenden Runde in der Oberliga aufläuft.
Am Samstag (19 Uhr) in der neuen Kreissporthalle in Schifferstadt hat die Breth-Sieben die Chance, sich mit zwei weiteren Zählern ein weiteres Jahr Pfalzliga zu sichern. „Wir müssen dieses Duell einfach gewinnen. Doch wir dürfen keinesfalls verkrampfen“, sagt Breth. Nach derzeitigem Stand könnte theoretisch sogar noch Schlusslicht HSG Landau/Land am SC vorbeiziehen. Doch das will der SC natürlich vermeiden. Im Hinspiel führte Bobenheim-Roxheim teilweise schon mit acht Toren. Am Ende reichte es zu einem 27:25-Sieg. Breth setzt auf eine stabile Defensive. Die Gastgeber haben sich vor einigen Wochen von Trainer Bruno Caldarelli getrennt. Christian Grill und Arnd Bäuerle haben jetzt das Sagen an der Seitenlinie.
Entspannter Heimausklang für SG
Die SG Lambsheim/Frankenthal hat es da schon einfacher. Nach dem Sieg am vergangenen Wochenende im Derby gegen den SC Bobenheim-Roxheim ist der Klassenverbleib bereits unter Dach und Fach. Entsprechend entspannt kann die Mannschaft von Trainer Norbert Landau an das letzte Heimspiel (Samstag, 14.15 Uhr, Sporthalle der Andreas-Albert-Schule, Frankenthal) gegen die HSG Mutterstadt/Ruchheim, derzeit Vierter in der Tabelle, gehen. Landau kann die beiden restlichen Partien, die noch anstehen, zum Experimentieren im Hinblick auf die neue Saison nutzen. Zum Beispiel in der Abwehr. Da sieht er mit einer 3-2-1-Variante gute Chancen, der HSG beizukommen. Dadurch könnte man den Gegner stören und im Optimalfall zu leichten Toren kommen. Ob seine Mannschaft das allerdings konditionell packt?