Basketball
Oberliga: Erster Sieg für Eintracht Lambsheim
„Es hat sich willenlos geil angefühlt. Es hat wirklich alles gepasst“, sagte Eintracht-Coach Sven Schumacher nach dem ersten Sieg in der Oberliga. Der wurde jedoch ungewöhnlich errungen. Gestartet sei der Aufsteiger mit der taktischen Vorgabe, die Spielzüge durchzubringen. Schon nach kurzer Zeit sei dies jedoch nicht mehr möglich gewesen. „Das ist in der Oberliga nicht mehr so einfach, da dort das Tempo viel höher ist, und da wird es schwer Spielzüge durchzuziehen“, gab der Coach zu.
Daher agierte die Eintracht 30 Minuten lang ohne einstudierte Spielzüge und beschränkte sich auf das freie Spiel. „Das hat wunderbar funktioniert“, lobte Schumacher. Besonders in der zweiten Halbzeit habe die Eintracht das Spiel an sich gerissen und den Gegner dominiert, sagte der Trainer.
Alle zwölf Eintrachtspieler eingesetzt
Aus dessen Team kamen alle zwölf Akteure zum Einsatz. Das habe er so nur selten gemacht, erklärte der erfahrene Übungsleiter. Seine Spieler machen es ihm scheinbar einfach. „Die Tiefe der Mannschaft ist enorm. Jeder Neuzugang schlägt ein“, schwärmte Schumacher. Wenn man auf die nackten Zahlen der Partie schaut, hat der Erfolgscoach recht. Mit Bertram Lind (16 Punkte), Jan-Lukas Pätzold (11) und Tim Butty (10) waren drei Neuzugänge unter den besten vier Werfern im Team. Einzig Mirnes Islamovic, Top-Scorer der vergangenen Saison, stach mit 26 Zählern heraus. Aber auch er dürfte sich über die vielen Neuzugänge freuen, hat er nun doch mehr Zeit zum Verschnaufen. „Dann ist er auch, wenn er wieder reinkommt, dementsprechend stark“, weiß Schumacher.
Apropos Verschnaufpause. Die haben die Basketballer der Eintracht für knappe zwei Wochen. Erst am 9. Oktober geht es wieder zum Gastspiel nach Nieder-Olm. Darauf will Schumacher vorbereitet sein. Ein Problem mit einem eventuellen Rhythmusverlust sieht er nicht. „Wir haben vier Trainingseinheiten bis dahin. Da werden wir viel Spielen, um Automatismen zu verfestigen. Das tut uns gut“, sagte der Trainer.