Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Dirmstein: HSG Eckbachtal will Heimbilanz verbessern

Fabian Quandt ist zurück im Training. Gegen Bingen am Sonntag ist er aber noch keine Option.
Fabian Quandt ist zurück im Training. Gegen Bingen am Sonntag ist er aber noch keine Option.

Die Winterpause ist vorbei für den Handball-Oberligisten HSG Eckbachtal. Das Team von Trainer Thorsten Koch ist seit Dienstag zurück im Training. Am Sonntag (18.30 Uhr) empfängt seine Mannschaft die HSG Rhein-Nahe Bingen. Gegen den Konkurrenten um den Klassenerhalt wollen die Gastgeber gut starten. Doch es gibt Ausfälle zu verkraften.

Am Dienstagabend war sie vorbei, die kurze Pause der HSG Eckbachtal. Zu einem „lockeren Aufgalopp“ bat Thorsten Koch seine Mannschaft auf die Spielfläche. „Es war schön, die Jungs wieder gesehen zu haben. Das ist immer so beim ersten Training“, freute sich der Trainer danach.

Vollzählig war der Kader jedoch bei Weitem nicht. „Es waren nicht ganz so viele mit dabei. Wir haben verletzte, angeschlagene oder kranke Spieler“, berichtete Koch. Einer gab – zumindest im Training – sein Comeback: Kreisläufer Fabian Quandt war nach monatelanger Pause wieder mit dabei. Wann er wieder für die HSG auflaufen könne, wisse er nicht. „Es war schön, ihn mal wieder im Training dabei zu haben“, sagt der Coach. Für das Spiel am Sonntag sei Quandt jedoch noch keine Option.

Zwei Abiturienten haben sich bis zu ihren Prüfungen abgemeldet. Mit Rückraumspieler Nisse Nehrdich, Sven Dopp und Kreisläufer Carsten Wenzel werden voraussichtlich weitere wichtige Spieler ausfallen, sodass Koch wieder einmal Akteure aus der A-Jugend in den Kader beordern wird.

Nicht die besten Voraussetzungen vor so einem wichtigen Spiel, ist Bingen doch in Schlagdistanz und Konkurrent im Kampf gegen den Abstieg. Daher erwartet Koch von Beginn an eine konzentrierte Vorstellung seiner Mannschaft. „Wir müssen über den Kampf ins Spiel kommen und schauen, dass wir wenig Fehler machen“, fordert Koch.

„Bei Bingen hat sich im vergangenen Jahr ein kleiner Umbruch vollzogen. Das Team hat den Mittelblock in der Abwehr verloren, allerdings gute und interessante Spieler dazubekommen“, weiß Koch. Er glaubt an eine enge Begegnung, bei der die Tagesform entscheiden wird.

Die Form der „Gekkos“ war zuletzt schwankend. Das registrierte der Übungsleiter und hat zum Jahreswechsel einige Vorsätze gefasst. Was genau er verändern möchte, verriet er im RHEINPFALZ-Gespräch nicht. Ein Augenmerk wird er aber sicher auf die Heimspiele seiner HSG legen. Die wurden bisher in dieser Saison nicht wirklich erfolgreich. Nur zwei der fünf Partien konnte die Koch-Sieben gewinnen. Diese Statistik darf sich – wenn es nach dem Coach geht – gerne verbessern.

Dabei müssen die „Gekkos“ vielleicht auf Fans verzichten. Eigentlich würde sich Trainer Thorsten Koch viel lieber nur um die sportlichen Dinge kümmern. „Doch im Moment gibt es viele Nebenkriegsschauplätze“, sagt der Übungsleiter. Gemeint sind damit die aktuell geltenden Corona-Regeln.

Für die Partie gegen Bingen hatten die Verantwortlichen der HSG vorgesehen, weiterhin die 2G-Regel auf der Tribüne und die 2G-plus-Regel auf dem Spielfeld anzuwenden. Ob das weiter möglich ist, scheint fraglich. Unklar sei, ob das Zuschauerverbot bei überregionalen Spielen für die Partie gegen Bingen greift.

„Ich gehe davon aus, dass die Partie mit Zuschauern stattfinden kann, da Bingen ebenfalls ein Team aus Rheinland-Pfalz ist. Ganz sicher ist es aber noch nicht“, gesteht Koch.

Dass Bingen bereits am Sonntag in Dirmstein gastiert, hat organisatorische Gründe. Die Mannschaften haben das Heimspielrecht getauscht, da Bingen am Sonntag keine Halle zur Verfügung gehabt hätte. Vielleicht ist das ja ein kleiner Vorteil für die HSG – wo doch die Bälle in der Dirmsteiner Halle nicht geharzt werden dürfen.

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