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Wie wäre es mit einem programmierbaren Thermostat für die Lieben zu Weihnachten oder einem Thermohygrometer unterm Christbaum.
Wie wäre es mit einem programmierbaren Thermostat für die Lieben zu Weihnachten oder einem Thermohygrometer unterm Christbaum.

Was schenkt man Leuten zu Weihnachten, die zum Leben alles haben – und doch sparen möchten in Zeiten explodierender Preise? Es gibt kleine Helfer für den Haushalt, die das Energiesparen praktisch erleichtern – an die aber kaum jemand beim Geschenkesuchen denkt.

Die Verbraucherzentralen schlagen drei dieser nützlichen Dinge, die nicht allzu viel kosten, als Weihnachtspräsente vor. Mit ihnen können die Beschenkten ihre Heiz- und Stromkosten senken und Schimmel in der Wohnung vorbeugen. Das wirkt nachhaltig und bleibt in Erinnerung.

Geschenkidee 1 – Programmierbare Thermostate: Die kleinen Bauteile werden auf die vorhandenen Thermostatventile der Heizkörper aufgeschraubt. Im Unterschied zu herkömmlichen Reglern steuern sie den Wasserdurchfluss am Heizkörper automatisch. So wird die Heizung zu den gewünschten Zeiten warm und sie bleibt kälter in der Nacht oder wenn tagsüber niemand zu Hause ist, ohne dass jemand am Thermostat drehen muss. Das teure Durchheizen der Räume oder früheres Aufstehen, um die Heizung morgens hochzudrehen, entfallen.

„Die Geräte lassen sich mit ein wenig handwerklichem Geschick selbst anbringen und kosten, je nach Funktionsumfang, 30 bis 100 Euro“, erläutern die Verbraucherzentralen. Sogenannte smarte Thermostate lassen sich den Angaben zufolge digital vernetzen. Verknüpft mit einer Anwesenheitserkennung könnten diese Geräte sogar feststellen, wann jemand die Wohnung betritt oder verlässt. Viele smarte Thermostate schalten die Heizung auch aus, solange die Fenster zum Lüften geöffnet sind.

Geschenkidee 2 – Strommessgeräte: Die wenigsten wissen, wie hoch der Stromverbrauch ihrer Elektro- und Elektronikgeräte tatsächlich ist – und welche die Hauptstromfresser sind. Mit einem Strommessgerät lässt sich das ändern. „Ob Fernseher oder Spielekonsole im Stand-By-Betrieb, Kühlschrank oder WLan-Router: Die kleinen Geräte messen deren Stromverbrauch exakt und bieten die Möglichkeit, intensive Stromverbraucher zu identifizieren und Einsparpotenziale zu entdecken“, erläutern die Verbraucherschützer.

Strommesser in guter Qualität gibt es den Angaben zufolge bereits für unter 20 Euro. Zur Auswahl stehen zwei Produktgruppen: Klassische digitale Geräte, die zwischen Steckdose und Verbrauchsgerät gesteckt werden, sowie smarte Steckdosen mit Messfunktion, die das Messergebnis an eine Smartphone-App übermitteln.

Die smarten Funk-Steckdosen lassen sich wie klassische Zeitschaltuhren auch dazu nutzen, Geräte zur selben Zeit an- und auszuschalten. Ihr Nachteil: Sie verbrauchen selbst Strom, je nach Modell in unterschiedlicher Höhe. „Vor dem Kauf ist daher zu beachten, wie die Energieaufnahme im Stand-By und im geschalteten Zustand ist, um das passende Modell je nach Einsatzort auszuwählen“, raten die Verbraucherschützer.

Geschenkidee 3 – Thermo-Hygrometer: Wer weniger heizt, um Geld zu sparen, muss deutlich aufmerksamer lüften – denn sonst steigt die Gefahr der Schimmelbildung in der Wohnung. Aber wann muss gelüftet werden – und wann kann das Fenster auch wieder geschlossen werden? Mit einem Thermo-Hygrometer lässt sich die Entwicklung der Luftfeuchtigkeit bei unterschiedlichen Zimmertemperaturen beobachten.

„Viele Thermo-Hygrometer haben eine eingebaute Alarmfunktion, die rechtzeitig vor zu hoher Feuchtigkeit warnt. So lässt sich durch gezieltes Lüften und Heizen langfristig Heizenergie sparen und die Schimmelgefahr bannen“, erläutern die Verbraucherzentralen. Bei einer zu hohen relativen Luftfeuchte von mehr 50 Prozent über längere Zeit drohe oft Schimmel. In schlecht gedämmten Gebäuden könnten aber auch 40 Prozent schon zu viel sein. Die Thermo-Hygrometer sind den Angaben zufolge für unter 20 Euro pro Stück erhältlich.

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