Wirtschaft Meldungsmarkt: Google macht erste Zusagen zur Shopping-Suche

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Die EU-Kommission hat von Google fristgerecht Auskunft erhalten, wie das US-Unternehmen die Auflagen zu seinen Produkt-Anzeigen in Suchmaschinenergebnissen umsetzen will. Erste Informationen dazu seien eingegangen, teilte die Brüsseler Behörde mit. Weder das Unternehmen noch die EU-Kommission machten zum Inhalt Angaben. Die EU-Wettbewerbshüter hatten Google Ende Juni mit einer Rekordstrafe in Höhe von 2,42 Milliarden Euro belegt, da das Internetunternehmen seine dominierende Position zum Schaden von Konkurrenten und Verbrauchern missbraucht habe. Google hatte die Entscheidung kritisiert. In der Shopping-Suche von Google werden prominent die von Händlern beim Internet-Konzern platzierten Anzeigen mit Fotos, Preisen und Links präsentiert. Diese Anzeigen können auch bei einer normalen Google-Suche über anderen Treffern eingeblendet werden. Das Unternehmen hat bis Ende September Zeit, die beanstandeten Geschäftspraktiken zu ändern. Andernfalls kann die EU-Kommission weitere Strafen verhängen. Der russische Energiekonzern Gazprom hat im zweiten Quartal einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Vor allem währungsbedingte Effekte hätten zu einem Rückgang von 80 Prozent auf 48 Milliarden Rubel (686 Millionen Euro) geführt, teilte das Unternehmen mit. Der Umsatz sei hingegen um rund 4 Prozent gestiegen. Der Gasabsatz außerhalb der ehemaligen Sowjet-Staaten kletterte um rund 9 Prozent auf 119,1 Milliarden Kubikmeter. Allerdings sank der durchschnittlich in Europa erlöste Preis pro 1000 Kubikmeter in der ersten Jahreshälfte um rund 13 Prozent auf rund 11.100 Rubel. Gazprom liefert rund ein Drittel des in Europa benötigten Gases. Seit über 25 Jahren arbeitet Gazprom eng mit dem Ludwigshafener Chemiekonzern BASF zusammen. 2015 hat Gazprom den BASF-Anteil am zuvor gemeinsam betriebenen Gashandel in Europa übernommen. Die BASF hat dafür einen Anteil an einem Gasfeld in Sibirien bekommen. Dessen Erschließung wurde, wie kürzlich berichtet, wegen des stark gesunkenen Gaspreises aber von 2016 auf 2020 verschoben.

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