Motorräder RHEINPFALZ Plus Artikel Harley in Ruchheim: Weniger Umsatz, mehr Jobs

Pascal Vergnaud am Sitz des Unternehmens in Ludwigshafen-Ruchheim.
Pascal Vergnaud am Sitz des Unternehmens in Ludwigshafen-Ruchheim.

Bei Harley-Davidson Rhein-Neckar mit Sitz in Ludwigshafen-Ruchheim ist der Umsatz im vergangenen Jahr pandemiebedingt um rund 24 Prozent abgesackt

Das teilte am Mittwoch Pascal Vergnaud, Geschäftsführer des als Rhein-Neckar Motorcycles GmbH firmierenden Unternehmens, auf Anfrage mit. Bei einem Absatz von rund 300 Motorrädern machte der Umsatz den weiteren Angaben zufolge nach wie vor einen einstelligen Millionenbetrag aus. In früheren Jahren verkaufte die vor fast einem halben Jahrhundert in Ludwigshafen gegründete Firma je rund 300 neue und etwa 100 gebrauchte Bikes.

Pan America begehrt

Die aktuell wohl beliebtesten Modelle der legendären US-Motorradmarke seien Street Bob, Breakout und Sport Glide. Die neue Geländemaschine Pan America – eine Premiere für Harley Davidson (H-D) – habe eine sehr hohe Nachfrage ausgelöst und sei in kürzester Zeit ausverkauft gewesen, so Pascal Vergnaud. Weitere Maschinen könnten jetzt wieder bestellt werden und würden im März oder April ausgeliefert. Eine Vorführmaschine sei vorhanden.

Dringend Personal gesucht

Die GmbH beschäftigt in Ruchheim aktuell rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in fünf Jobkategorien. Vergnaud will – auch wegen des Servicegeschäfts – aufstocken und sucht weitere Kräfte: Mechaniker, Mechatroniker, Serviceberater und Auszubildende in Zweiradmechatronik. Die Stellen seien unbefristet.

Open House Events

Je nachdem, wie sich die Pandemie-Lage entwickle, will Vergnaud in den Standort Ruchheim in einer nicht genannten Größenordnung investieren. Geplant sind auch Teilnahmen an großen Harley-Treffen in Slowenien und Österreich, regionale Ausfahrten sowie drei „Open House Events“. Vergnaud zufolge geht man mit großem Optimismus in die neue Saison, zumal der Harley-Zollstreit zwischen der EU und den USA ausgestanden sein.

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