Wirtschaft
Harley-Davidson: Neue Pan America und Jubiläum in Ludwigshafen
Harley-Davidson Rhein-Neckar kann auf eine 45-jährige Firmengeschichte zurückblicken. Geschäftsführer Pascal Vergnaud freut anlässlich des Jubiläums, das Anfang Juli auf dem Firmengelände gefeiert werden soll, insbesondere auf die neue Adventure-Touring-Maschine und ist sich sicher, dass sich H-D damit auf dem Enduro-Markt nicht verstecken muss.
Von Street Bob bis Road King
Neu im Modelljahr 2021 sind zudem die aufgewerteten Modelle Street Bob 114 und Fat Boy 114 sowie moderne Stylingoptionen für die drei Touringmodelle Street Glide Special, Road Glide Special und Road King Special. Außerdem stehen vier vom Custom-Vehicle-Operations-Team entwickelte CVO-Modelle mit Premiumausstattung zur Verfügung, so die weiteren Informationen.
Neu bei H-D ist seit Anfang des Jahres auch Kolja Rebstock. Der frühere Geschäftsführer von Mitsubishi Deutschland wurde zum Regional Vice President EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) und Managing Director der DACH-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz) ernannt.
Stabile Lage
H-D Rhein Neckar habe den Umsatz und den Absatz 2020 im Vergleich zum Vorjahr stabil gehalten, so Pascal Vergnaud, der keine konkreten Zahlen nannte. „Dies verdanken wir dem Einsatz unserer Werkstatt, dem Motortuning-Programm und dem kundenorientierten Einsatz unserer Mitarbeiter trotz den pandemiebedingten Einschränkungen und Lieferschwierigkeiten. Unsere Motorräder waren zum Teil schon im September ausverkauft.“ Die aktuelle Liefersituation sei schwierig.
Die LiveWire habe die gewünschten Absatzzahlen bisher nicht erreicht, was nicht am Motorrad liege, sondern an der noch geringen Akzeptanz der Elektromobilität im Motorradbereich in Deutschland. Vergnaud: „Wir hatten zahlreiche Probefahrten mit der LiveWire und nie eine negative Resonanz, aber leider auch nur wenige Abschlüsse/Kaufverträge.“
Mechaniker gesucht
Die Anzahl der Mitarbeiter (20 plus fünf Auszubildende) sei „noch“ konstant geblieben. Wegen der pandemiebedingten Schließung des Einzelhandels werde man keine Neueinstellungen als Ersatz für ausgeschiedene Mitarbeiter in diesen Bereichen vornehmen. „In unser Werkstatt allerdings würden wir gerne unseren Mechanikerstamm aufstocken, finden jedoch keine Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt“, so der Geschäftsführer weiter. Und: „Investitionen liegen 2021 erstmal auf Eis.“