Pfalz und Saarland Globus: Wo der Fleischkäsweck auch künftig ein Euro kostet und wo er teurer ist
Ein Fleischkäseweck kostet in den Supermärkten von Globus weiterhin ein Euro. Das kündigte Matthias Bruch, Sprecher der Geschäftsführung der Globus-Gruppe, am Montag in St. Wendel an. Schon im Herbst hatte Thomas Hewer, der Chef der Globus-Markthallen, den Preis von einem Euro mit den Worten garantiert: „Das war so, das ist so und das bleibt so, und zwar überall.“ Mit überall meint Hewer, dass dieser Preis in allen Lebensmittel-Märkten der Globus-Gruppe gilt, ob in der Pfalz, im Saarland oder sonstwo in Deutschland. Der Preis von einem Euro gilt allerdings nicht in den Globus-Baumärkten. Es sei denn, der Baumarkt ist mit dem Lebensmittelmarkt direkt verbunden, so wie etwa in Grünstadt.
Preis des Globus-Fleichkäswecks variiert
In allein stehenden Baumärkten von Globus variiert der Preis. Oft liegt er bei 1,20 Euro, zuweilen auch mal 1,40 Euro, sagte Timo Huwer, der Chef aller Globus-Baumärkte, auf Nachfrage zur RHEINPFALZ. Huwer erklärte den etwas höheren Fleischkäsweckkurs in Baumärkten so: Der Fleischkäse und die Weck dazu werden im nächstgelegenen Globus-Markt in dessen eigener Metzgerei und Bäckerei hergestellt. Er müsse von dort zum Baumarkt gebracht werden. Deshalb sei er ein wenig teurer als im Lebensmittelmarkt. Je größer die Entfernung, desto größer könne der Preisunterschied sein. Einer RHEINPFALZ-Leserin zufolge kostet der Fleischkäsweck im Baumarkt Wörth sogar 3,80 Euro. Globus-Finanzchef Nico Andres löst ein weiteres Rätsel: Er bestätigt, dass ein Fleischkäsweck von Globus nie gleich schmeckt. Denn jede Metzgerei in jedem Globus-Markt fertige den Fleischkäse nach ihrem eigenen Rezept. Deshalb schmeckt der Fleischkäsweck in Kaiserslautern etwas anders als der in Neustadt, in Zweibrücken oder in Grünstadt. Jede Globus-Metzgerei versuche den Geschmack der regionalen Zunge zu treffen. Einmal, so erzählt es Andres, hätten sich die Kunden eines Marktes über den ungewohnten Geschmack des Fleischkäsewecks gewundert. Des Rätsels Lösung sei gewesen: Wegen eines Umbaus der dortigen Metzgerei sei der Fleischkäse aus der Metz eines benachbarten Marktes verkauft worden. Die Stammkunden merkten gleich, dass das nicht der gewohnte Fleischkäse sein konnte.
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