Wirtschaft Firmen und Fakten: Vizechef De Loecker rückt bei Beiersdorf an die Spitze

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Der Konsumgüterkonzern Beiersdorf wird künftig von Stefan De Loecker geführt. Der bisherige stellvertretende Vorstandsvorsitzende soll zum 1. Januar 2019 Stefan Heidenreich an der Spitze beerben, wie der Dax-Konzern gestern in Hamburg mitteilte. Bereits im Juni hatte der Nivea-Hersteller den Abgang von Heidenreich bis spätestens zum Ablauf seines Vertrags Ende 2019 angekündigt. Heidenreich hatte Anfang August Gerüchte zurückgewiesen, nach denen er sich mit Michael Herz, dem Vertreter des Mehrheitsaktionärs im Aufsichtsrat, überworfen haben soll. De Loecker ist seit Juli stellvertretender Vorstandsvorsitzender und wurde vom Aufsichtsrat federführend mit der Ausarbeitung der weiteren Strategie betraut. Das hatte zu Spekulationen geführt, er könne Heidenreichs Nachfolger werden. AKTIENCHART Der Discounter Aldi sieht sich in Australien massiver Kritik ausgesetzt. Landwirtschaftsminister David Littleproud warf dem Unternehmen vor, rein gar nichts zu tun, um die einheimischen, von der Dürre gebeutelten Milchbauern zu unterstützen. So habe sich Aldi nicht bei einem vorgeschlagenen Hilfsprogramm beteiligt: Dieses sehe vor, dass Discounter pro Liter Milch einen Preisaufschlag von 10 Australischen Cent (rund 6 Euro-Cent) für die Bauern erheben. Aldi wies die Vorwürfe zurück und erklärte, man habe die Bauern während der Dürre sehr wohl unterstützt, indem Aldi Preiserhöhungen auf die gekaufte Milch akzeptiert habe, aber diese zusätzlichen Kosten nicht an die Verbraucher weitergegeben habe. Es wäre unverantwortlich von Aldi, die Verbraucher beim Kauf von Milch zu belasten, hieß es in der Mitteilung weiter. Discounter verkaufen ihre Milch für einen Australischen Dollar pro Liter (rund 60 Euro-Cent).

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