Wirtschaft Firmen und Fakten: Verspätungen bei bis zu 15 000 Flügen in Europa

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Wegen der Panne eines Steuerungssystems ist der europäische Flugverkehr gestern erheblich gestört gewesen. Verspätungen bei rund 15.000 Flügen seien möglich, teilte die Europäische Organisation zur Sicherung der Luftfahrt (Eurocontrol) in Brüssel mit. Das Problem sei erkannt, und bis zum späten Abend solle der Flugverkehr wieder normal laufen. Der Brüsseler Flughafen meldete am Nachmittag im Kurznachrichtendienst Twitter, dass derzeit nur noch zehn Abflüge pro Stunde möglich seien. Hintergrund war nach Eurocontrol-Angaben der Ausfall des sogenannten ETFMS-Systems, das zentral für die Steuerung des Flugverkehrs ist. Die Binnenschiffe auf Deutschlands Flüssen und Kanälen haben 2017 mehr Güter transportiert als im Jahr zuvor. Alles in allem wurden 222,7 Millionen Tonnen Güter auf deutschen Binnenwasserstraßen transportiert, wie das Statistische Bundesamt gestern in Wiesbaden mitteilte. Gegenüber dem Vorjahr war dies ein Plus von 0,6 Prozent. Deutlich zu legte der Versand zu Häfen im Ausland – er stieg gegenüber dem Vorjahr um 4,1 Prozent. Der Empfang von Gütern aus dem Ausland ging mit einem Minus von 1,1 Prozent hingegen leicht zurück. Der Verkehr innerhalb Deutschlands veränderte sich mit einem Anstieg um 0,4 Prozent nur leicht, der Durchgangsverkehr nahm um 1,7 Prozent zu. Der Containerverkehr in der Binnenschifffahrt legt weiter zu. Die Anzahl der umgeschlagenen 20-Fuß-Standardcontainer (TEU) stieg im Vergleich zum Vorjahr um 5,3 Prozent auf 2,6 Millionen TEU. Die BASF-Tochter Wintershall steigt in den brasilianischen Markt ein. Das Kasseler Unternehmen habe sieben Explorationslizenzen vor der Küste des südamerikanischen Landes erhalten, teilte Wintershall gestern mit. Bei vier dieser Lizenzen wird Deutschlands größter Öl- und Gasproduzent alleiniger Betriebsführer sein. Bei den übrigen arbeitet Wintershall mit dem spanischen Ölkonzern Repsol sowie mit dem US-Energieriesen Chevron zusammen. Ab dem kommenden Jahr sollen erste Explorationstätigkeiten beginnen. Bislang ist Wintershall in Südamerika nur in Argentinien vertreten und dort der viertgrößte Erdgasproduzent. „Zu unserem Wachstumskurs gehört es, dass wir auch in neuen Regionen aktiv sind, und Brasilien bietet großes Potenzial“, sagte Wintershall-Vorstandsmitglied Thilo Wieland, der unter anderem das Südamerika-Geschäft verantwortet. Die brasilianische Küste sei eine der vielversprechendsten Ölregionen der Welt.

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