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Mittwoch, 12. September 2018 Drucken

Wirtschaft

Zur Sache: Treffen in Olympiahalle

P&R ist eine auf dem wenig regulierten grauen Kapitalmarkt tätige Investmentfirma, die über Jahrzehnte hinweg Schiffscontainer an Privatpersonen in Deutschland verkauft, diese zurückgemietet und an Reedereien weitervermietet hat. Am Ende einer Vertragslaufzeit wurden die Boxen zurückgekauft. Aus Mieteinnahmen und Rückkauf hat sich die Rendite der Anleger gespeist. Mutmaßlich kriminell ist es nach Recherchen von Insolvenzverwalter Michael Jaffé ab 2007 geworden. Das Geld neuer Anleger ist dann immer öfter missbraucht worden, um Altanleger zu bezahlen, was an illegale Schneeballsysteme erinnert. Wie viel von dem P&R-Kapital zu retten ist, hat Jaffé noch nicht erklärt. Seriöse Experten fürchten, dass im günstigsten Fall drei Viertel der 3,5 Milliarden Euro Anlegergeld verloren sind. Erstmals mit Jaffé treffen können sich alle Geschädigten am 17. und 18. Oktober. Zu diesem Berichtstermin wurde wegen der vielen Betroffenen die Münchner Olympiahalle gemietet. | tmh

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