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Dienstag, 13. März 2018 Drucken

Wirtschaft

Handwerk legt beim Umsatz deutlich zu

Meisterbetriebe beschäftigen mehr Mitarbeiter – Industrienahe Sparten profitieren am stärksten

«Wiesbaden.»Das Handwerk in Deutschland hat in den meisten Fällen weiter goldenen Boden. Die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk sind 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 Prozent gestiegen.

Dies hat das Statistische Bundesamt in Wiesbaden gestern mitgeteilt. Am stärksten wuchsen die industrienahen Sparten wie zum Beispiel der Metallbau oder die Feinwerkmechanik, die zusammen um 5,2 Prozent zulegten. Ein relativ geringes Wachstum von 1,4 Prozent verzeichneten die Betriebe für den privaten Bedarf wie Friseure, Schornsteinfeger und Steinmetze.

Beim privaten Bedarf (minus 1,3 Prozent) sowie im Lebensmittelgewerbe (minus 0,6 Prozent) ging die Beschäftigtenzahl gegen den allgemeinen Trend zurück. Da die anderen Handwerkssparten zulegten, ergab sich unter dem Strich ein Beschäftigungszuwachs von 0,6 Prozent im Vergleich zu 2016. Das Niveau von 2009 wurde noch nicht wieder erreicht. Die Branche klagt über Nachwuchsmangel und die ungeklärte Nachfolgefrage bei einer Vielzahl der Betriebe.

Zulassungspflichtig bedeutet, dass ein Betrieb in die Handwerksrollen eingetragen sein muss und von einem Meister geleitet wird. Darunter fallen 41 Gewerbe meist aus den handwerklichen Kernbereichen Bau, Kfz, Lebensmittel und Gesundheit. Es gibt zudem viele zulassungsfreie Handwerke und handwerksähnliche Gewerbe. Nach Untersuchungen des Finanzdienstleisters Creditreform dürften Handwerkerleistungen für die Verbraucher teurer werden. Gut 60 Prozent der Betriebe planten danach Preiserhöhungen. |dpa

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