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Freitag, 17. August 2018 Drucken

Wirtschaft

Datenspuren: Wie wir unsere Freiheit an Großkonzerne verkaufen

Interview: Netzaktivistin Katharina Nocun über ihr Buch, das von Datenspuren und ihrem Nutzen für Konzerne handelt

von Silvia Sebastian

Dezentrale soziale Netzwerke, in denen Kunden verschiedener Netzwerkanbieter miteinander kommunizieren können, seien eine gute Alternative zu werbegetriebenen Netzwerken, meint Katharina Nocun.

Dezentrale soziale Netzwerke, in denen Kunden verschiedener Netzwerkanbieter miteinander kommunizieren können, seien eine gute Alternative zu werbegetriebenen Netzwerken, meint Katharina Nocun. (Foto: Gordon Welters/CC-BY)

Vom Punktesammeln an der Supermarktkasse über den Einsatz von Fitness-Trackern für individualisierte Versicherungstarife bis zu den Strategien großer Datenkraken wie Amazon, Facebook und Google: Katharina Nocun zeigt in ihrem Buch „Die Daten, die ich rief“ anhand ihrer eigenen Datenspur, welche Informationen über uns gesammelt werden und welche Erkenntnisse daraus gewonnen werden können. Mit der RHEINPFALZ hat sie über die Macht von Analysewerkzeugen und Möglichkeiten demokratischer Kontrolle gesprochen.

 

Frau Nocun, warum ist es Ihrer Meinung nach ein Problem, dass Behörden und Konzerne Profile von Menschen erstellen und immer mehr über uns wissen?

 

Je mehr man über einen Menschen weiß, je mehr man seine Schwachstellen kennt, desto einfacher ist es, einen Menschen zu manipulieren. Das gilt nicht nur im Bereich des Konsums, wo ich einen …

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