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Montag, 23. April 2018

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Tötungsdelikt in Kandel

 

 

Nach einem Streit soll ein 15-Jähriger am 27. Dezember in einem Drogeriemarkt in Kandel auf ein gleichaltriges Mädchen eingestochen haben. Das Mädchen erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Danach gab es immer wieder Demonstrationen verschiedener Gruppierungen in Kandel. Hier ein Überblick über die Ereignisse. (gs/wim/lap/ros/skz/soma/unn)

Demonstrationen am 7. April

Die Rechten wollen den Tod einer 15-Jährigen weiter für ihre Propaganda ausschlachten. Wieder ist die halbe Stadt abgeriegelt. Das Bündnis "Wir sind Kandel" kündigt Gegenwehr an.

Protestmärsche am 24. März 2018

Für den Demo-Tag am 24. März haben die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Bischof Karl-Heinz Wiesemann zur Unterstütztung des Bündnisses "Wir sind Kandel" aufgerufen. Außerdem gibt es Informationen zum Polizeieinsatz bei den Demonstrationen am 3. März.

Demonstranten wollen wiederkommen

Bereits kurz nach den Demonstrationen vom 3. März ist klar: Es wird weitere Protestmärsche und Gegendemos geben. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer sagt wenig später Unterstützung gegen aggressive Demonstranten zu. 

Die Demonstrationen am 3. März 2018

Gleich vier Demonstrationen waren am 3. März in Kandel angemeldet. 

Erneut sind Protestmärsche in Kandel angekündigt.

Die südpfälzische Stadt muss sich erneut mit Demonstrationen auseinandersetzen. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat sich dazu geäußert. 

Kandel wehrt sich gegen "Rechte"

Für Samstag sind gleich drei Demonstrationen im Zusammenhang mit dem Tod einer 15-Jährigen angekündigt 

Neue Erkenntnisse in der Altersfrage

Inzwischen ist klar: Der beschuldigte Flüchtling ist älter, als von den Behörden bislang angenommen.

Der Vormittag des Tattages

Was in der Wohngruppe in Neustadt  am Tag vor der Tat passierte, haben die Ermittler zusammengetragen. 

Rechte nutzen Fall aus

Angekündigte Demonstrationen werfen Fragen nach den tatsächlichen Beweggründen der Veranstalter auf. 

Drohungen gegen Landespolitiker

Nach Angaben des Integrationsministeriums gab es nach dem Tötungsdelikt in Kandel zum Teil massive Drohungen gegen Ministerin Anne Spiegel (Grüne) und gegen ihr Umfeld.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mord

Im Fall der getöteten Schülerin ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Mord. Der Beschuldigte soll das Messer vor der Tat in einem Supermarkt gekauft haben. Die Staatsanwaltschaft geht von "heimtückischer Begehungsweise" der Tat aus. 

Die Debatte in der Landespolitik

Im Integrationsausschuss wird die Altersfeststellung bei unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden erst am 15. Februar Thema sein.

Menschenkette abgesagt - Anzeige erstattet

Die vom Kandeler Verein BiKaGe angekündigte Menschenkette, die als Reaktion auf rechte Propaganda nach der Tat gedacht war, wird wegen Hasstiraden im Internet abgesagt. Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kandel, Volker Poß (SPD), erstattet unterdessen Anzeige: Er hatte nach der öffentlichen Bitte um Mäßigung in der Diskussion Drohungen erhalten. 

St. Georgskirche bietet Raum für Trauer

Beim Trauergottesdienst in der protestantischen St. Georgskirche in Kandel ist am Donnerstag Raum, um Abschied zu nehmen und der Trauer einen Raum zu geben, so Pfarrer Dembek

Staatsanwaltschaft veröffentlicht Obduktionsergebnis

Während die Staatsanwaltschaft das vorläufige Ergebnis der Obduktion veröffentlicht, streiten Polizei und Kreisverwaltung weiter darum, wer wann worüber unterrichtet war. 

Verlässlich oder nicht?

Wie zuverlässig sind die Methoden zur Altersermittlung? Die Frage wird von Experten weiter diskutiert. 

Schweigemarsch in Kandel

An einer weiteren Veranstaltung zur Erinnerung an das getötete Mädchen nahmen rund 400 Menschen teil. 

Minsterpräsidentin: "Gesetzliche Regelung ausreichend"

Malu Dreyer hat sich gegen verschärfte Regeln ausgesprochen, nach denen das Alter junger Flüchtlinge festgestellt werden soll. Die Staatsanwaltschaft kündigt derweil für die kommenden Tage weitere Informationen an. Hinweise, die sich auf das Alter des Tatverdächtigen beziehen, würden derzeit bewertet. 

Hätten Behörden entschlossener reagieren müssen?

Wer wusste wann wovon und was hätte getan werden können, um die Bluttat zu verhindern? Ein Überblick darüber, was bis 2. Januar 2018 bekannt war. 

Gedenken an das getötete Mädchen

„Trauer und Wut dürfen nicht in Hass münden“ – das war der Tenor eines Gedenkgottesdienstes für die getötete 15-jährige Schülerin. Etwa 350 Menschen besuchten den Gottesdienst. Außerdem haben die Mitschüler des Mädchens zu einer Gedenkminute aufgerufen. 

Jugendamt wusste mehr

Aus Akten der Polizei geht hervor: Das Jugendamt des Kreises Germersheim war offenbar doch umfassender über die vorangegangenen Bedrohungen des Opfers informiert als es bisher eingeräumt hat. 

Neue Erkenntnisse

Nach der tödlichen Messerattacke in Kandel ist bisher unklar, inwiefern das Jugendamt Germersheim über die Aggressivität des 15-Jährigen informiert war. Auch die Frage nach dem Alter des Jungen spielt eine Rolle.

Kritik und Gespräche

Der Kandeler Bürgermeister übt deutliche Kritik, dass die Tat für Vorverurteilung und Hetze genutzt wird. Derweil geht die politische Auseinandersetzung mit dem Fall weiter.

Die Berichterstattung des Tages nach der Tat

Am Tag nach der Tat: Weitere Ermittlungsergebnisse, Reaktionen aus der Politik - und Trauer in Kandel 

Menschen trauern gemeinsam

In Kandel finden sich Menschen vor dem Drogeriemarkt zusammen, um dem Opfer zu gedenken. Zudem bieten die St. Georgs- und die St. Piuskirche Möglichkeit zum Stillen Gedenken und Gebet. 





Polizei und Staatsanwaltschaft informieren

Bei einer Pressekonferenz am 28. Dezember 2017 gibt es die derzeitigen Ermittlungsergebnisse. 

Weitere Einzelheiten werden bekannt

Eine Zeugin beschreibt die Tatwaffe. Inzwischen haben Polizei und Staatsanwaltschaft zur Pressekonferenz geladen. Außerdem soll es eine Mahnwache für das Opfer geben. 

Anteilnahme und Bestürzung

Nach und nach kommentieren immer mehr Politiker das Geschehen. 

Die ersten Informationen kurz nach der Tat

Am Abend des 27. Dezembers informierten Polizei und Staatsanwaltschaft erstmals über die Tat.