In einer Zeit, in der in deutschen Universitätsstädten Studenten auf die Straße gingen, um gegen den Vietnam-Krieg, die atomare Aufrüstung und die fehlende Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit zu demonstrieren, entwickelte sich zwischen dem Landauer Karl Unold und einem französischen Internatsschüler eine tiefe Freundschaft, die auf ewig bestand hielt. Die Auswirkungen der Proteste und Unruhen damals, im Mai 1968, bekamen sie jedoch zu spüren.