Eisenberg Zur Sache: Wie sich der Sommer auf die Supermärkte auswirkte
Nicht nur die Landwirte ächzten unter der sengenden Hitze in diesem Sommer, auch viele Supermärkte hatten bundesweit Probleme wegen der hohen Temperaturen: Die Kühlungssysteme spielten nicht richtig mit, mancherorts blieben die Tiefkühltruhen zeitweise leer. Die anhaltende Hitzeperiode stellte beispielsweise die Kühltechnik bei Aldi Süd vor eine große Herausforderung, wie Unternehmenssprecher Tobias Neuhaus auf Anfrage bestätigte. „Im Zuge der stetigen Modernisierung unserer Filialen statten wir diese aus Gründen der Energieeffizienz und der ökologischen Nachhaltigkeit sukzessive mit hochmoderner, klimafreundlicher Kältetechnik aus“, schrieb er auf eine RHEINPFALZ-Anfrage. Diese neue Technik bewältige die gegebenen klimatischen Bedingungen besser und sei deshalb auch nicht von „außerordentlichen Ausfällen“ betroffen. Außerdem verfügten die Aldi-Anlagen über eine Überwachungsfunktion, die bei Sollwertabweichungen Alarm auslöse. „Regelmäßige manuelle Temperaturkontrollen durch geschulte Mitarbeiter stellen eine weitere Masche des Sicherheitsnetzes dar, so dass wir jederzeit geeignete Maßnahmen einleiten können, sollte die Technik einmal an ihre Grenzen kommen“, so der Sprecher. Für die Kunden werde dies dann ersichtlich, wenn Teilbereiche einer Kühlung – zum Beispiel Truhen oder Regale – vorübergehend leergeräumt sein sollten. „Unser Unternehmen geht bei der Qualitätssicherung keine Kompromisse ein und verfolgt strikt die Qualitätsrichtlinien, zu denen unter anderem die korrekte Warentemperatur gehört“, betont der Aldi-Sprecher. Keine Zwischenfälle habe es bei den Lidl-Märkten in Grünstadt und Eisenberg gegeben, so Mario Köhler, ein Sprecher der Discounter-Kette. Und auch Penny meldet, in der Region keine „nennenswerten Probleme“ gehabt zu haben. Gleiches gilt für den Hit-Markt in Eisenberg. Der Markt wurde im vergangenen Jahr erneuert, so Marktleiterin Mona Khouder: „Dabei haben wir eine nachhaltige und moderne CO²-Kälteanlage erhalten, die nicht nur sehr umweltschonend, sondern auch äußerst zuverlässig ist.“ Trotz der Hitzewelle hatte es bei Hit so nach eigenen Angaben keine Probleme gegeben. Ohne Antwort blieb die RHEINPFALZ-Nachfrage bei REWE.
