Rheinpfalz Zur Sache: Kunst aus dem Kohlenmeiler

Bereits seit über 20 Jahren wird in Erfweiler Keramik im Kohlenmeiler gebrannt. Die Idee dazu hatte Susanne Wilke. Im Hauptberuf Kunsttherapeutin an der Felsenlandklinik in Dahn, war sie Mitbegründerin der Galerie „Die Werkstatt“. Ehemann Raimar Wilke schweißte die Eisenkörbe für die Keramiken aus Baustahl. Jan Gerrits ließ bereits vor drei Jahren Keramiken im Kohlenmeiler brennen. Die in Köln lebende Heide Friese war in diesem Jahr erstmals mit ihren Keramiken in Erfweiler. Während Gerrits seine Keramiken zumeist auf der Töpferscheibe gestaltet, überwiegt bei Friese die figürliche Darstellung. Beide Künstler werden ihre Arbeiten noch nacharbeiten und sie dann in der Galerie „Die Werkstatt“ ausstellen. Ergänzt werden die Keramiken mit Enkaustikmalereien von Angelika Hoerdt aus Landau. Sie sagt, dass diese Malerei mit flüssigem, heißem Bienenwachs nach ihren Erfahrungen andere Malmittel an Experimentiermöglichkeiten übersteigt. Sie habe damit viele Möglichkeiten, ihre Emotionen bildnerisch darzustellen. Bei der Vernissage am Freitag, 13. Juni, 19 Uhr, wird sie diese Art der Malerei demonstrieren. Die Ausstellung in der Galerie „Die Werkstatt“ dauert dann bis zum 8. Juli. „Die Werkstatt“ hat geöffnet: Mittwoch, Donnerstag, Sonntag und an Feiertagen von 14 bis 17 Uhr. Adresse: Friedhofstraße 7 in Erfweiler. (wnr)