Rheinpfalz Zur Sache: Arbeitslose qualifizieren

373.000 Euro investieren Kreis, die Städte Pirmasens und Zweibrücken sowie der Europäische Sozialfonds, um Langzeitarbeitslose sowie Flüchtlinge in Arbeitsmaßnahmen weiter zu qualifizieren. Gestern genehmigte der Kreisausschuss die Anteile des Landkreises von 76.000 Euro für die Weiterbildung von 20 Teilnehmern. 20.000 Euro kostet den Kreis das Gemeinschaftsprojekt mit Pirmasens mit dem Namen „Fit für den Job für Flüchtlinge“. Vier Teilnehmer aus dem Kreis werden daran teilnehmen, erläuterte erster Beigeordneter Peter Spitzer. Insgesamt koste das Projekt 150.000 Euro. Aus der Stadt Pirmasens werden elf Flüchtlinge teilnehmen. Der Sozialfonds trägt die Hälfte. Ziel der Maßnahme sei bei den Flüchtlingen die Verbesserung der deutschen Sprache, die Verringerung persönlicher Vermittlungshemmnisse, die Erstellung von Bewerbungsunterlagen und die Vermittlung in Praktika. Die Maßnahme leitet der „Arbeitskreis Aus- und Weiterbildung“ in Pirmasens. Der Internationale Bund (IB) in Pirmasens trägt die Maßnahme für über 25-jährige Langzeitarbeitslose. Zehn Teilnehmer aus dem Kreis werden hier teilnehmen. 101.000 Euro kostet es insgesamt, der Europäische Sozialfonds zahlt die Hälfte und das Mainzer Sozialministerium ein Viertel. Der Kreis muss 25.000 Euro tragen. Die Teilnehmer erwerben Fertigkeiten in den Bereichen Holz, Bau, Metall und Hauswirtschaft und werden sozialpädagogisch betreut. Der IB ist ebenfalls Träger der dritten Maßnahme, die zusammen mit Zweibrücken sechs Teilnehmer aus dem Kreis in Arbeit bringen soll und sich „Aktivwerkstatt“ nennt. Langzeitarbeitslose sollen erstmal aktiviert und mit „niederschwelligen Angeboten“ in den Bereichen Metall, Hauswirtschaft, Logistik oder Gartenbau eingesetzt werden.

x