Rheinpfalz Von

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Ein guter und vor allem auch lauter Sänger ist die Amsel. Wie sie aussieht, was ihre Rufe bedeuten und welches Futter sie am liebsten in den Vogelhäuschen findet, das habe ich mit von Peter Schmidt vom Naturschutzbund (NABU) erklären lasen.

Fast jeder hat schonmal eine Amsel gesehen. Denn ob hoch im Norden oder ganz im Süden, die Amsel ist überall in Europa zu finden. Und nicht nur dort: Der Singvogel, der zur Familie der Drosseln gehört, ist auch in Nordafrika und Asien, mittlerweile selbst in Australien und Neuseeland verbreitet. In den Gärten unserer Region gehört die Amsel zu den lautesten Vögeln.

Das Federkleid der männlichen und weiblichen Vögel ist sehr unterschiedlich. Die männliche Amsel hat schwarze Federn, lediglich an den Schultern und am Rücken zeigen sich manchmal graue Stellen. Der Schnabel ist gelb-orange, und die Augen haben einen gelben Ring. Die weibliche Amsel sieht etwas anders aus: Sie ist zwar ungefähr so groß wie das Männchen, hat aber ein überwiegend bräunliches Federkleid, das vor allem an der Brust unterschiedliche Farben zeigen kann. Brust und Bauch sind meistens etwas heller. Kinn und Kehle des Amsel-Weibchens sind hellgrau oder rötlich-braun mit dunklen Streifen. Der Schnabel der Weibchen ist nicht ganz so leuchtend wie der der Männchen, und einen orangen Ring um die Augen haben sie nicht. Die Kinder der Amseln ähneln den Weibchen, sind aber auf der Unterseite stärker gefleckt und haben oft helle Striche am Rücken.

Die Amsel ist eine beeindruckende Sängerin. Immer ab Februar wird sie laut - wenn sie beispielsweise unter Laub nach Nahrung sucht, ist das nicht zu überhören. Die Amsel hat zwei typische Warnrufe: Mit einem hohen

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